— 33 —
tbcilen wissen, setzen sie in das X VI. Jahrhundert. Warum?Weil die Entstehung der Trierischen Tradition von derh. Helena nach ihrer Auseinandersetzung viel spätersällt. So müssen sich also alle unsere Alterthümcr nachder neuen Meinung unserer Professoren richten, undwenn dies nicht gehen will, so wird man dieselben kurz-wegs weglaugncn. Da nun aber nach unserer Ausein-andersetzung die Tradition von der b. Helena im Alter-thumc lief gegründet ist, so ist die Elfcnbeintafel eine derkräftigsten Bestätigungen derselben. Daß aber diese Tafelallein auf Trier und auf den dort aufbewahrten h. Rockdes Herrn bezogen werden könne, hat jüngst durch kritischeGründe dargcthan PH. Laven in der Schrift: Die kirch-liche Tradition vom h. Rocke... durch noch le-bende Volkssagen und durch das altdeutsche Ge-dicht vom grauen Nock, Trier, 484S, in Schutzgenommen.
— IV. Artikel.
Des Papstes Silvester Privilegium für die Kirckie zuTrier: der von den Prof. G. und v. S. zu Bouuversuchte EutwickelnuffSprocesi der Silvestrini-scheu Urkunde.
Unter dem glorreichen Pontificat des h. Silvester,welches mit dem Jahre 344 ansängt und die ganze Re-giernngszeit des großen Kaisers Constanlinus bis auf dasI. 336 durchläuft, war die Kirche iu Trier eine derblühendsten von ganz Gallien. In der unter Constanrineingeführten hierarchischen Ordnung wird sie nicht nur
Diese Xoiitism ecclesinjU. sindet man bei Lekelstrilten1'om II. /intiquit. illu8t. p. 2S3.