Druckschrift 
Widerlegung der Schrift: Die zwanzig heil. Röcke der Prof. D. D. Gildemeister und von Sybel
Entstehung
Seite
153
Einzelbild herunterladen
 

!SZ

zufällig die Figur des Kreuzes zerstört ist, so werdenwir die Materie, woraus die Figur des Kreuzes bestand,nicht anbeten. Alles also, was Gott gewidmet undgeweihet ist, beten wir so an, daß wir die Verehrungauf Ihn richten."

Die Materie also, sey sie Holz, Stein, Gold,Silber, woraus das Kreuz gemacht ist, hat uns wenigWerth, wenn die Gestalt des Kreuzes zerstört ist. DieseGestalt ist uns Christus der Gekreuzigte, der Gott-Mensch , der aller Anbetung würdig ist. Das ist dieSprache oder Lehre unserer Mutter, der heiligen römisch-katholischen Kirche.

Nachtrag.

Nachdem gegenwärtiger Artikel der Redaction derKatholischen Blätter übergeben war, kam uns derCarton zu der Schrift der Bonner Prof. zu, worinsie ihre Mißgriffe in etwa verschleiern wollen. Was dasVerdüner Urkundenbuch betrifft, so wird jeder, der nureinigermaßen die lateinische Sprache versteht, leicht ein-sehen, daß in dem Eremplar Worte, vielleicht mehrereWortefehlen: gugm ip5!Z kolix z>se ^Iivstclluinäuäes translstum ccteiisguc religuiiz äomini miignillecäitsvit. Vor dem ceteeisguo muß etwas ausgelassenscytt, und nicht bloß cum, sondern auch noch etwas mehr,um dem Verbindungswort guc seine Bedeutung zu geben.Es ist also wahrscheinlich, daß hier, wie in dem Sir-mondischen Verdüner Eremplar, muß gelesen werden:cum tunioa et elavc» ceteeisgue celiguiis äomini. Mansehe Masenius in den ^äclitamemis, wo er die Varian-ten des Verdüner EremplarS anführt.