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Widerlegung der Schrift: Die zwanzig heil. Röcke der Prof. D. D. Gildemeister und von Sybel
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Fredegars geschichtliche Werke waren? Die ersten Wclt-chroniken, die wir haben, sind von französischen und deutschenBenedictinern angefertiget, die dann auch wörtlich ausFi edegar die Nachricht von dem zu Zaphad aufgefundenenRocke entnehmen. Die Prof. gestehen selbst, daß Frcdegardie einzige Quelle scy, und wie glaubwürdig Fredegarhierin ist, haben wir ja eben gebort. Mau begreift dahernicht, wie die Prof. mit Ernst schreiben konnten S. A4.Beide Röcke treten der Hypothese von der TrierischcnHelena hemmend in den Weg." Man wird doch nicht glau-ben, daß dergleichen Erdichtungen einer wahren Geschichtein den Weg treten oder derselben sogar den Weg ab-schneiden können. Eine andere Reliquie kann hierallerdings zu Grunde liegen, wie oben angedeutet worden,aber nicht, wie die Prof. S. 55. in ihrer Befangenheitironisch vermuthen, eine Thräne Christi oder die beliebteMilch der h. Jungfrau oder gar ein Stück von NoahsBart.*) Wir können hier die Herren nicht anders alsbedauern, daß sie, da sie sich unterfangen, über katholischeReliquien eine Untersuchung anzustellen und dem Publicumvorzulegen, die erbärmlichste Blöße an Tag legen. Ucber dieThränen Christi hat der gelehrte KritikerHonorat -> 8t.lllsrisin seinen 4nimgclver8 in vegul. et USNIN Olitio. eineIlbhandlung angefertiget,Welche hinreichende Aufschlüssegicbtund geschichtlich darthut, daß, wenn Rede ist von Thrancn

*) S. 55. schreiben sie:Marx sagt, es sen wahrscheinlichirgend eine andere Reliquie z. B. setzen sie hinzueine Thräne Christi, wie deren eine in dem Kloster zuVendome aufbewahrt wurde? Oder weshalb hält er fest,daß sie gerade von Christus war, und behauptet nicht lieber,es werde wohl ein Stück von Noahs Bart, wie eineszu Corbie war, gewesen seyn, oder etwa die beliebteMilch der h. Zungfrau, die sich aller Orten findet."