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Widerlegung der Schrift: Die zwanzig heil. Röcke der Prof. D. D. Gildemeister und von Sybel
Entstehung
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die ganze Geschichte in eine Fabel übergehen, oder in eineganz leere Sage. Indessen ist den Prof. diesilbe zu ihremZwecke dienlich und deswegen wird sie festgebalten undangerübmt.Sie ist so einfach, legt so wenig eine Ab-sicht zu Tage und hält sich so fern von allem Wunder-baren , daß aus ihr selbst schwerlich ein Zweifel herge-leitet werden kann und angenommen werden muß, daßdem Greger in der That eine solche Nachricht zu Ohrenkam, obfcho» auf Nachweisung seiner Quelle Verzichtzu leisten ist." Aus dem Terle des Gregor erhellt klar,daß er diese Nachricht als eine Sage ausgenommen batund seinen Lesern mitthellen wollte: warum wollen dannaber die Pros, sie als eine historiswe Nachricht darstellen?Ohne alle Beweise ändern sie Galatbaen in Galatten,weil ein Land Galalhaen nickt b kannt ist, die ProrinzGalaticn dagegen zu dem Nattia ckar Eonstantinopel ge-Hort, wodurch die Nachricht eiinge Wahrscheinlichkeit ge-winnen soll. Es scheint aber, daß hier bei Gregor gelesenwerden müsse: in der Stadt Galathäas. weil er gleichhinzusetzt:Diese Stadt ist von Eonstantinopel hundertfünfzig Meilen," wodurch offenbar auf eine früher be-stimmte aber unbekannte Stadt hingedeutet wird. Wienun diese Stadt ans der Luft gegriffen ist, so auch derdort aufbewahrte Rock

Zuletzt nachdem die Notiz aus Gregor als ein wich-tiges Gegenstück zu dem h. Rock zu Trier aufgeführt ist,wagen die Professoren eine Vermuthnng, die ihrer Ab-neigung gegen die Reliquien Luft machen soll. Ein mor-genländischcr Bischof*) Snnvn, dem Gregor in seiner

O Die Prof. beobachteten nicht, daß Gregor schon lanaevoraus, ehe der Bischof Simon nach Frankreich kam. seinBuch von der Glorie der Märtyrer herausgegeben