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kl. Artikel gehört haben. Die Zahl könnte also leichtvermehrt werden, wenn man die Franziskaner-Ordensgc-schichte durchgeben wollte, die, weil die Väter dieses Ordenödie h. Grabskirche in Jerusalem besitzen, gewiß reich andergleichen Reliquien seyn wird. Pater Wadding*) be-richtet auch aus Crarepolius von einem Kölner Franzis-kaner Pater Conradus, er sey ein ganz besonders fleißigerReliquien-Sammler gewesen. Kein Wunder also, daßauch in Köln, wo so viele Reliquien cke loci« sancüsoder kslacstiuse bei Gclenius und Windhcim vorkommen,ein Stück oder der Saum dcs ungenähten Rockes sich vor-finde. Woher aber alle diese Stücke des h. Rockes? Wo-her die vielen ganzen Röcke deS Herrn?
Der h. Gregor von Tours berichtet, die Gläubigenund Pilger hatten zu Jerusalem gewebtes Zeug verfer-tiget, dasselbe auf die noch mit dem Blute Jesu bespritzteSäule, woran der Herr gegeißelt worden, gelegt oderdaran angerührt,**) in der festen Ueberzengnng, die Kraftdes h. Blutes checke sich, wie der h. Paulinus sagt,*"*)dem Angerührten mit. Ohne Zweifel suchte die Pietätder Gläubigen, da das Gewebte und Angerührte dochetwas ans die Leidensgeschichte Bezügliches vorstellen sollte,die Kleidungsstücke des Herrn nachzuahmen, als: Windeln,Gürtel, Schwcißtücher, Saum des Kleides :c. Die inihre Heimath zurückkehrenden Pilger sammelten dergleichen
*) .^nn»>, vräin, minor. »6 ^nn. 1334. IV. 3., coliimnüw, sä qusm verbergt»» est vominus et Iteiiemtor
Hierosolz'mis, niulti LNe pleui occectente«, corriß)»» textile»fsciunt esmque circumäsnt, >z»ss I ursum uro bvneNictione reci»piunt, liiversi« intirmitotibus prokulurss. r.ibr. l. 6e tüori»m»rt;r. Oop. 7. Püx. 7Z0 eäit. Kuinkit.ve illius esrnis «-»nAuuie bidisse, <zu»e p»ss» mortem no»viitit cvrruxtionem.