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bischof Johann, der im I. 1196 den Rock in den St. Pe-ters-Altar legte, wußte, daß der Rock vor etwa 70 Jah-ren in den St. Nicolaus-Altar gelegt worden war. „Erweiß, so schreiben die Prof. S. 46, daß Erzbischof Brunoden Nock als den ächten in den Nicolaus-Altar gelegthat*), und genau so viel, nicht mehr und nicht weniger wis-sen auch wir über sein Alter. Im Jahre 1121 ist er vorhan-den; über Nacht hat Bruno, der um 1106 noch an den Thio-fried und den Rock in Safed geglaubt hat, seine Ueber-zcngung geändert."
Jetzt wird man uns erlauben, auch die Professorenzu fragen, woher sie so genau wissen, daß der ErzbischofBruno im Jahre 1121 den Nock in den St. Nicolans-Altar gelegt habe? Daß er erst seit dieser Zeit sich no-torisch allda befinde? Sollen wir dieß Alles nach 724Jahren, wo die Wissenschaft so große Fortschritte gemachthat, bloß auf ihr Wort ohne untadlige Zeugnisseglauben, da sie doch selbst oben eingestanden, daß sienicht mehr und nicht weniger wüßten? Wenndie Sache notorisch ist, so wird man dieselbe auch wohlnotorisch, d. i. durch untadlige Zeugen derselben Zeit be-weisen können? Sie werden erwiedern: Es steht fest, daßder St. Nicolaus-Altar den 23. October 1121 von Erz-bischof Bruno eingeweiht worden. Das sagt eine vonden neuesten Herausgebern der Gesten aus einem altenTrierischen Ritualbuche gezogene Notiz**) und dieß wird
was erst vor 13 Zahren geschehen ist, in das grauesteAlterthuni hinweisen können? Und das sollen alle Scri-benten insgcsammt gelhan haden.
H Wovnrch mag er es ge.iahr worden scvn? Vielleichtdurch den Genius semes Vorgängers Bruno, der ihn >nder Nacht davon in Kenutniß gesetzt h t?
'Xnnu 11L1 Iiutlet, XV. X. XiUentl, Xuvemder NeUlest»