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Widerlegung der Schrift: Die zwanzig heil. Röcke der Prof. D. D. Gildemeister und von Sybel
Entstehung
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Altar enthalten und aus diesem haben die folgende» Scri-bcnten der Trierischeu Geschichte sie gezogen.

Es ist also urkundlich sicher, daß im I. 1196 derhl. Rock aufgefunden und mit großer Feier, wie Browcrund dessen Vorgänger Enen, Schcckmauu berichten, in denSt. Pctcrs-Altar gelegt worden ist. Es ist also auchsicher, daß er früher, vor dem I. 1196 iu der TriererKirche war. Hier bieten uns die Prof. wieder eine neueEntdeckung au.Der hl. Rock so ist die Aufschriftdes Z. 8, befindet sich seit 1121 notorisch in derDomkirche." Notorisch? Seit 1121? Also früher nicht,seit 1121 aber notorisch. Die gelehrten Herren wissenganz genau ohne Urkunden, ohne Berichte der Vor-fahren daß der hl. Rock im Jahre 1121 in den St.Nicolaus-Altar heimlich eingeschwärzt worden, daß vondieser Zeit, obschon keine Christcnscele diese Einschwär-zung bezeugen kann, notorisch der Rock in dem genann-ten Altar liege und aus demselben nach 70 Jahren ge-nommen worden scy; sie wissen sogar, welche Verände-rung der Ueberzeugung in dem Kopfe des damaligenTrierischen Erzbischofs in der Nacht vorgegangen scy.Der Hokuspokus geschah in einem Nu, allein durch denErzbischof, ohne Beihülfe Anderer, den 23. Octobcr.Baldnach 1131, also zwölf oder dreizehn Jahre später, soversichern auf ihr Profcssors-Wort die Bonner Herrenwissen dann andere Handschriften der Gesta an derselbenStelle ganz genau ans Urkunden oder aus ihrem Ea-pitolio?daß der Rock durch Agritius iu der Domlircheniedergelegt worden ist."*) Noch mehr, selbst der Erz-

Die Verfasser dieser Handschriften sind also nach der Vor-aussetzung der Prof. entweder schändliche Betrüger oderunwissende Scribenten gewesen. Wie sollte jemand das