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Prof. so viele Worte verschwenden und Hrn. Marr eineHintcrlistigkeit vorrücken, ist nur eine verschmitzte Sophis-terei, um ihre elenden Beweise durch ein glänzendes Män-telchen auszuzieren. Die Note der Herausgeber leistetihnen auch keinen Schutz^), denn es wird hier aus einemandern Coder vielmehr die Nachricht vervollständiget,indem gesagt wird, bei der Reparatur des Domes seyauch der Rock des Herrn, der im St. Nicolaus-Altarverborgen war, aufgefunden worden. Die Herausgebersetzen hinzu: „Der andere Scribent der Trierischen Vor-fälle schweigt von einer auf solche Art geschehe-nen Auffindung." Das haben wir oben ja gehört,wo auch die Ursache dieser Verschiedenheit angegeben wor-den. Will man nun auch annehmen, daß das 102. Ka-pitel in den Gesten ein besonderer, vielleicht späterer Zusatzeines Ueberarbeiters sey, so müssen diesem doch neue undachte Documente vorgelegen haben. Die neuesten Her-ausgeber der Gesten, da sie S. 297 bemerken, daß das102. Kapitel in einigen Codices fehle, setzen gleich hinzu,daß es jedoch in den bewährten und genuinen Handschrif-ten enthalten sey^). Und unsere Prof. gestehen auch,daß dasselbe „eine Compilation von Urkunden des Erz-bischofs Johann" sey. Diese Urkunden haben also dieHintcrlegüng des hl. Rockes in den St. Peters-Altar ebenso wie die Auffindung desselben unter dem St. Nicolans-
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