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Widerlegung der Schrift: Die zwanzig heil. Röcke der Prof. D. D. Gildemeister und von Sybel
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und stieß hiebn auf den durch deutliche Zeichen offenbargewordenen Rock, der bis dahin in der Gruft des Domeszwischen beiden Thürmen, in dem Nicolaus-Altarc einge-schlossen war. Er wurde dann in feieilicbem Geprängeund tiefster Andacht erhoben und in den Altar des HI.Petrus gelegt." Nachdem die Prof. über diese WorteBrowers Manches nach ihrer Art kommentirl haben,bringen sie ibre Bedenklichkeiten dagegen vor. »Die an-gegebene Auffindung ist vom I. 1196, Brower schreibtim Aufauge des 17. Jahrh., über 400 Jahre liegen zwi-schen beiden, und Brower ist der älteste, ist geradezu dereinzige Gewährsmann für seine Erzählung. Wer stehtuns dafür, daß er sie nicht ganz und gar erfundenhabe?" So spedirt man gar leicht denunbefangenenredlichen Jesuiten" Brower, der früher in andern Sachendie Archive, Bibliotheken, alte Handschriften für seineArbeit benutzt hat. Er ist allerdings mehrere hundertJahre spater als die Geschichte, die er beschreibt, alleinsind denn die Bonner Professoren älter, als Brower, sindsie der Sache näher, als Brower, waren sie vielleicht imI. 1196 in Trier, daß sie Alles besser wissen? Bro-wer ist ihnen derälteste, ist geradezu der einzige Ge-währsmann für seine Erzählung." Wahrlich, die Profes-soren scheinen hier ihr Gedächtniß verloren zu haben.Denn im Anhange führen sie selbst die Stellen des Enenund des Scheckmann S. 403 über diese Entdeckung an;diese bedienen sich eben so, wie Brower, des kirchlichenAusdrucks: invents est tuniea. Auch Wilb. Kyrianderin seinen Tricrischcn Annaleu redet von der Erhebungder Tunica im I. 1196 und von der Versetzung dersel-ben in den St. Peters-Altar. Alle diese in der Trieri-schen Geschichte bewanderten Schriftsteller habe» vor