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dort. Hören wir nun die Kriiik der Professoren: „Sehenwir zu, in welcher Zeit der von ihr erzählte Vorfall, seineAuthcnticität eingeräumt, sich zugetragen haben kann.Der Schriftsteller beruft sich auf die Erzählung (Berichte)der Vorfahren. Wer des damaligen Sprachgebrauchesirgendwie kundig ist, weiß auch, daß der Ausdruck Vor-fahren nicht eben in ein graues Alterthum zurückzudenkenbraucht. Der Schriftsteller konnte ibn anwenden, wennetwa ein Greis, der in seiner Jugend der Eröffnung desKastens beigewohnt, ihm darüber Bericht erstattet hatte.Nichts hindert uns also, den Vorfall in das 10. oderin den Anfang des 1l. Jahrh. zu setzen, und hier dieersten Spuren jener Gerüchte aufzufinden."
Dies, ihr kritischen Herren, sind ganz unnütze Ver-drehungen. Der Verfasser giebt kurz zuvor, nämlich imII. Kap. Nr. Ii klar genug zu verstehen, wie die Worte:rei-issima m-ijoeum relulinno zu nehmen sind. Er redethier von der Verfolgung im Anfange des 1. Jahrhundertsund von den Zeiten des h. Athanasius und des h. Ma-ritim?. Hier sagt er auch: omnium rolstione msjorumnostieuum gstusguo nostism pei'vonit notitism; d. i.ans dem Berichte aller unserer Vorfahren ist bis zu un-serer Kenntniß gekommen. Wie also hier die relatioingjm'um von dem 4. Jahrh. zu verstehen ist, so wirdauch wohl derselbe Ausdruck im 4. Kapitel zu verstehenseyn. Der Schriftsteller unterscheidet auch ganz klar dieselbst gewonnenen Kenntnisse von den Berichten der Alten.Dies findet noch eine neue Bestätigung in den Worten:es war einmal ein frommer Bischof, oder eingewisser sehr frommer Bischof :c. Würde er siebso unbestimmt ausgedrückt haben, wenn die Geschichteetwa vor Z0 oder 60 Jahren sich ereignet halte? Würde