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Widerlegung der Schrift: Die zwanzig heil. Röcke der Prof. D. D. Gildemeister und von Sybel
Entstehung
Seite
108
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nommcn.*) Das Original spricht von Gerüchten nnterden Menschen. Hr. Marr von Aeußerungcn unter denGläubigen."*) Im Original bleibt der Inhalt der Kistevöllig unbestimmt, bei Herrn Marr sind die Gläubigenseit dem 4. Jahrh. sicher darüber, daß es ein Kleid desErlösers ist, und fragen nur, ob Rock oder Schuhe."Hier ertappen wir wieber die Grossprccher auf einerVerfälschung. Es ist nicht wahr, daß im Original derInhalt der Kiste unbestimmt bleibt. Das Original sagt:I4i>»> diversas dominum sostimaliones de islit, llonii-ni reliquiis audirel, d. i. als er die verschiedenenMeinungen von jenen Reliquien des Herrn ver-nahm. Die Leute waren also sicher, daß in der KisteReliquien deö Herrn aufbewahrt wurden, nur wußteman nicht sicher, ob der Rock oder :c. Auch nahm manan, daß Agritius diese Reliquien des Herrn in die Kistegelegt habe. Tronin, in quam d. Agritius dune roposu.erat rdessurum, Wie schön passen nun die Worte derProfessoren, die sie auf Herrn Marr anwenden, aus ihreigenes Verfahren.Ob dies Versahren einen technischenNamen im literarischen Verkehr hat, weiß ich nicht. Imbürgerlichen ist die Bezeichnung bekannt genug und gleich-lautend in allen Strafgesetzen."

Wir haben oben gcdörl, daß Hr. Marr die Wortedes Originals: verisi-ima majorenn relslionö erklärt ausdie Zeilen nach Agritius, in oder nach dem 4. Iahrhun-

Die Worte: in oder nach dem 4. Jahrhundert, sollen dieWorte: verisslina Mißoimn rewtione erklären und zwarganz richtig nach dem Original.

Wie kieinllch! Die Leute zu Trier waren gewiß auchGläudige. Damals kannle Trier keinewiderwilligeSeciuer." Das Original verlandet gleich darauf den t>v-pulus mit dem cierus.