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Widerlegung der Schrift: Die zwanzig heil. Röcke der Prof. D. D. Gildemeister und von Sybel
Entstehung
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aus der Vorzeit erhalten hat, wie unten selbst aus derViig soll erwiesen werden. Wir lassen einstweilen denProf. noch das Wort. Sie fahren fort:Die Vits^gnitiibat nun aber für unscrn Gegenstand noch ein ferneresInteresse. Sie zeigt nämlich, wie in jener Zeitdie ersten Elemente zu der Bildung einer künf-tigen Tradition aufzutauchen begannen." Alsosind wir jetzt, im Xi. Jahrhunderte, angekommen an dervorzüglichsten Entwickelungcpcriode, wo die ersten Ele-mente zu der Bildung einer künftigen Traditionaufzutauchen begannen. Eine glückliche Entdeckungfür die vaterländische, und ganz besonders für die Trie-rische Geschichte, die unsere Aufmerksamkeit ganz in An-spruch nimmt. Wo haben die Herren diese Entdeckunggemacht? In der Vits des Agritius. Man höre:

Sie berichtet: Aus wahrer Erzählung der Vorfah-ren^) lernen wir, daß ein frommer Bischofs) dieserStadt verschiedene Gerüchte über den Inhalt einer nie-mals eröffneten Kiste (in der Kirche zu Trier) vernahm.Einige meinten, der ungenähte Rock, andere, der Purpur,mantel, andere, die Schuhe des Heilandes seycn darin.Der Bischof, nach manchen frommen Vorbereitungen, ließdie Kiste öffnen, als aber der Erste, der hinein sah, mitplötzlicher Blindheit geschlagen worden, stand man füralle Zeiten von dem Versuche ab."

Nun rücken die Herren Bonner gewaltig auf den

Der lateinische Tert hat: verissim», wsforuw relatiooed, !. aus durchaus wahrem Berichte der Vorfahren. Daßhier nicht von mündlichen Erzählungen, sondern von altenBerichten Rede ist, werden wir unten hören.Der lateinische Text hat: Huiäam religlosus mullum etzis-item uidis?5>i«cvi>us, ein gewisser, lehr frommer Bischofdieser Stadl.