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Widerlegung der Schrift: Die zwanzig heil. Röcke der Prof. D. D. Gildemeister und von Sybel
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statt aber wie dieser mit constrmv zu schließen, facht hierdie Urkunde fort:Ich destätige den Primat Triers, zu Ehrender dort geboreneu Kaiserin Helena, welche die Stadtmir dem aus Iudäa herübergebrachten Apostel Matthias,nebst dem Nagel des Herrn und andern Reliquien herrlichbeschenkt hat." Wie klug, wie fein haben hier dieHerren den lateinischen Tert vcrhnnzit Der lateinischeTert hat: oum clavo oseleeisguo loliguiis Uomiui, d. l.mit dem Nagel und den übrigen Reliquien des Herrn." Die übrigen Reliquien waren also nicht unbestimmte,sondern bestimmte Reliquien des Herrn. Das vierteKapitel, welches die Aufschrift hat: die von Agritiusnach Trier überbrachten Reliquien, gicbthierübernähere Aufschlüsse. Hier heißt es:Ucbrigens daß ernebst dem Nagel noch andere ehrwürdige Reliquien deöHerrn überbrachte, bezeuget das oben angeführte Privi-legium und die Trierischc Domkirche rühmt sich in demHerrn, solche in ihrem Kirchcnschatze zu haben." Hierauffolgt in der Vita die im vorigen Artikel mitgctheilte Wun-dergcschichte bei der Eröffnung der Kiste, worin der h.Rock vermulhet wurde.

Noch einen merkwürdigen Einklang, worin die Ne-daction der Urkunde mit dem sonstigen Inhalte der Vitssteht, wollen hier die Prof. beobachten.In der Vita,sagen sie, ist der Nagel und nicht der Rock Christi dasHauptjuwcl der Trierischen Kirche; über den Nagel, undnicht über den Nock werden merkwürdige Wundcrgeschich-tcn erzählt; der Nagel, und nicht der Rock hat seinenCultus und seinen jährlich zu begehenden Festtag. DerNagel, so wie der h. Matthias, ist der Gegenstand allerdamaligen Verehrung, also setzt man beide damals in dieUrkunde und fügt ihnen zu Liebe die h. Helena und bereu