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Widerlegung der Schrift: Die zwanzig heil. Röcke der Prof. D. D. Gildemeister und von Sybel
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hier wenig die Zeit der Abschreibung, sondern wir babcnvorzüglich unser Auge zu richten auf das Alterthum desCoder, woraus das Exemplar abgeschrieben, auf denInhalt des Exemplar und auf die Treue des Abschreibers.Der Codex, woraus Balduin das Exemplar abschrieb, waralso alt, und wir dürfen auch nicht zweifeln, daß derInhalt treu wiedergegeben worden. Man muß also dasExemplar des Maseuius nicht in das 14. Jahrhundert,sondern in eine weit frühere Zeit setzen. Hierzu kommtnoch ein Umstand, der gar kein günstiges Licht auf dieRedlichkeit und Aufrichtigkeit der Professoren wirft. Ma-senius sagt ausdrücklich, sein Exemplar sey das nämliche,welches der Pater Sirmond aus dem Verdüner Codergeschrieben und das unter seinen hinterlassen?» Papieren sichbefunden habe.*) Dieses bezeugen auch die gelehrtenJesuiten Alex. Wilthem und Daniel Papebroch. Letztererschreibt in seinem 4. Thcil des Dropvlaei anticz. cle Di-xlomat. ckiscernencl. p. XV. welches dem zweiten Dom.der ^cta 8s. ^prilis vorgcdruckt ist: Drsclitum est inlibris provineialilius Dvevirorum, 8i>vestrum Dontilicemmsximum uL^eioii csusa seripsisse Dpistolam, et exemptscireumkeruntur. ^ntiguissimum Viroäuni in coäios ltl.8. tüolloetionis eanonum reperit mecumczuo communi»esvit llsoobus 8irmonclu8, <lum Oonciliorum DalliasDomis, bomo stiligentissimus, msterism unäiczue eon-c^uireret. Istius exempli Ülogrsplrum, neseio unäe miliielapsum, sublegit, czui nuper sääitsmonta all Annale»Drevinonses eclillit, intov rzuse ipsum nunc excusum

logitur. Warum haben nun die Professoren diese Stelledes Mascnius unterdrückt? Sie konnte doch unmöglich

^) Lirinonäus inter postlium» Script» roliquit. S77.