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als die erste Metropolis von Belgien bezeichne und auchals solche oder als lVletrognlst (^sllisv von dem h. Atha-nasius anerkannt, sondern der Bischof von Trier wirdauch in den wichtigsten Angelegenheiten, die d e ganze kalbo-lische Kirche betreffen, gebraucht. So lesen wir schon indem Synodalschreiben des Concilium zu Arles vom I.344 an den Papst Silvester den Namen des k. Agril usnach dem Namen des Bischofs Marinus von Arles, oderals der zweite in der Ordnung. Ob Agritius auch aufdem Gencralconcilium zu Nicäa im I. 325 war, weißman nicht; sein Name steht nicht in dem Verzeichniß derUnterschriften, es ist aber auch bekannt, daß dieses Verzeichmßnicht vollständig ist, und daß besonders die Namen derabendländischen Bischöse fehlen. Es kann jedoch nicht be-zweifelt werden, daß Agritius wakrend der einundzwan-zigjährigen Verwaltung der Kirche Trier mit dem PapsteSilvester in den freundschaftlichsten Verhältnissen gestandenhabe, welches die vit-i ,Vgriii! genugsam anzeigt, sich alvrauch leicht schließen läßt ans den kirchlichen Austrägen,womit er beehrt worden, ans dem engen Anschlüsse derKirche Trier an Rom und aus der erhabenen Würde,die sie als Metropolis von Belgien und Gallien beklei-dete; hierzu kam noch die besondere Gunst des KaisersConstantin und der kaiserlichen Mutter Helena gegenAgritius. Papst Silvester soll dann auf Begebren derkaiserlichen Mutter dem Bischof zu Trier Agritius einbesonderes Privilegium crtheilt und schriftlich ausgestellthaben, wodurch wie die Stadt Trier einen politischenVorrang über die andern Städte Galliens und Germa-niens behauptete, so auch die Kirche Trier in der hier-archischen Ordnung die Primatie haben soll. Die hier-über von Silvester ausgestellte Urkunde hat kein Datum,