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Widerlegung der Schrift: Die zwanzig heil. Röcke der Prof. D. D. Gildemeister und von Sybel
Entstehung
Seite
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Enge der Tempel und der Menge der Gläubigen sehrviele Kinder, nicht wenige jnuge Frauen, vorzüglich aberviele alte Matronen so gedruckt, daß sie nach Hansemußten gerragen werden. Alle aber waren unzufriedenund wünschten die große Kirche. Wenn nun an demVorfrste schon ein so großes Gedränge war, was waran dem Feste selbst zu erwarten? Noch weit Schlimmeres.Es ziemte sich aber nicht, daß Trauer anstatt Freude,Schmerz anstatt Heiterkeit, Weinen statt Festlichkeit demVolke werde. Als der Bischof Alexander, seligen An-denkens, die sogenannte Thomas-Kirche, die damals fürdie allergrößte gebalten wurde, wegen Beschränktheit derandern Orte bauete, hielt er ja doch auch des großenZulaufes wegen in derselben den Dienst, ohne daß des-wegen der weitere Bau ausgestellt wurde. Desgleichensab ich, daß zu Trier und zu Aquilcja geschehenist, wo auch wegen der großen Volksmenge, dadie Tempel gcbauet wurden, in denselben Dienstgehalten wurde. Keiner hat dies als ein Verbrechenangesehen."*) So weit der h. Athanasius. Was hatnu» der h. Bischof zu Trier zur Zeit seines Erils ge-sehen? Daß der dortige Bischof, weil an den höchstenFesten die dortigen Kirchen der großen Volksmasse wegennicht geräumig genug waren, in einer noch nicht fertigengroßen Kirche den feierlichen Dienst hielt. Wie, wennin den Zeitungen berichtet würde, der Erzbischof vonKöln habe, des außerordentlichen Zulaufes wegen in dernoch nicht fertigen Domkirche an einem hohen Festtageden Dienst gehalten: wer würde daraus folgern wollen,

5) Hpnlux. !M lmpsr-etor. donstantill. l. paß. 241.

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