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Hier treten uns die Herren Prof. mit einem schlagendenArgumente entgegen: Sie sagen S. 21. „Die Schenkung(des h. Rockes) an die Domkirche (in Trier) ist unmög-lich, weil wir durch den h. Athanasius, der von 336—338nach Trier erilirt war, wissen, daß damals wahrendst'iues Aufenthaltes dort noch keine Kirchen waren." Inder Note Z. S. 101. heben sie dann die griechischen Wortedes h. Athanasius aus, lenken dabei doch schon etwasleise ein, indem sie zusetzen: „Große Kirchen waren alsoin keinem Falle, am wenigsten die Domkirche schon vor-handen." Um dann noch den Schein einer Parteilichkeitvon sich fern zu halten, beziehen sie sich auf die Ansichtund Worte des gelehrten Jesuiten Sirmond. — Wiewird sich hier Hr. Marx, wie werden wir uns selbstHelsen? Was Sirmond angeht, antworten wir ganzkurz: gusnclo^ue bonus ckoimitst Ilomerus. Der ge-lehrte Jesuit hat sich geirrt in seinem Schreiben an seinenOrdensbruder Wilthcm. Wir nehmen dann die Apologiedes h. Athanasius zur Hand und lesen sie mit rubigenAugen, da finden wir dann, daß die Hrn. Prof. sich ge-waltig getäuscht haben. Zuerst wollen wir die Wortedes h. Athanasius, welche die Herren in der Urspracheciriren, in das deutsche übersetzen, dannt unsere im Griechi-schen nicht bewanderten Leser den Schluß des Arguments rechtauffassen mögen. Sie lauten: „Desgleichen sah ich, daßin Trier und Aquilesa geschah, wo auch wegen der Volks-Masse, da Tempel erbaut wurden, in denselben nichtsdesto weniger die gotlesdienstlichcn Versammlungen ge-halten worden; es war keiner, der deshalb eine gericht-liche Klage anhob." Was wird der Leser nun aus diesenWorten schließen? Oder vielmehr was wollen die Herren,daß wir aus diesen Worten schließen? Das: weil damals