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Auffindung des h, Kreuzes aus allen Gegenden und Na-tionen Pilger nach Jerusalem gekommen, um die heil.Orte zu besuchen und zu verehren. Sollen diese Pilgerfich nicht erkundiget haben bei ihren in Palästina woh-nenden Glaubensbrüdern über alles Einzelne, was dergöttliche Erlöser zurückgelassen hat? Was in den dortigenKirchen oder bei frommen Gläubigen aufbewahrt wurde?Wie der Stuhl des h. Jacobus zu Jerusalem von denBrüdern verehrt wurde, so konnte auch der h. Rock vonGläubigen aufbewahrt und verehrt werden, ohne daß manuns hierüber genaue historische Zeugnisse zurückgelassenhätte. Die alten Schriftsteller, die über Palästina ge-schrieben haben, begnügen fich, die wichtigsten Orte undvorzüglichsten Kirchen zu nennen, ohne die an diesen Ortenoder in diesen Kirchen aufbewahrten Reliquien genauer zubeschreiben. So konnte also auch der h. Nock mehrern Gläu-bigen bekannt seyn, ehe die Kaiserin Helena das Kreuzerfunden hat; so konnte die Kaiserin bei ihrer Durchreifedurch das ganze Land leicht den h. Rock entdeckt und ansich gebracht haben. Liegt hierin eine Unmöglichkeit?
Sie schickte diesen dann nach Trier an den h. BischofAgritius: warum nach Trier? Bielleicht weil sie eineTrierin war? Ja, aber nicht von Geburt aus, sondernvon ihrer geistlichen Wiedergeburt her. Höchst wahr-scheinlich ist sie von dem h. Agritius, in der christlichenReligion unterrichtet und von ihm getauft worden. Sokann Trier sie mit Recht die Ihrige, inäigsns, nennen.*)
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Daß der Kaiser Constantin, Sohn der Helena, zu Trierden christlichen Mauden angenommen habe, beweisetLucUsrius libr. 8. vel^U kumani. 6,