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Widerlegung der Schrift: Die zwanzig heil. Röcke der Prof. D. D. Gildemeister und von Sybel
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bedacht auf die göttlichen Werkzeuge nach Je-rumlem sich begab, um mit eigenen Augen zn sehen, waSsie von Andern gehört hatte. Diese wichtigen Worte Pau-lin's: blogins vonerabills ut voait Nierosoi^iuain . .clivinorain euriosa inüigniuni ole. scheinen dieHerren Prof. wieder nicht bemerkt zu haben; sie bleibenbei den Worten: clivino, ut cloouit eiilus, insgirsta oon.-ilic, stehen. Diese heiligen Eingebungen, die Russin cli-viua« visionos, göttliche Erscheinungen, Sokralcs» I)eo in snmnis sclmonita, von Gott im Schlafeeingegebene Anregungen, Paulinus rovelminnezOffenbarungen nennt, sind ihnen natürliche Träume.Wenn aber die so kluge Kaiserin voll solcher Träumewar, so muß sie wahrlich in ihrem wachenden Zustandevoll derartiger Gedanken gewesen seyn. Man träumtdocb so leicht nicht von Sachen, wovon man keinen Be-griff, wofür man keinen Sinn hat. Die besten Aufschlüssegeben jedoch hier Sozomen und Theophancs, die auchvon den Bollandisten angeführt, aber von den Profess.übergangen werden. Beide verbinden die Reise der Kai-serin mit dem Ausgange des General-Conciliums vonNicäa, und Theophancs sagt mit klaren Worten, daßder Kaiser Eonstantin dem Bischof Macarius von Jeru-salem die Weisung gegeben habe, nach seiner Rückkehrzn Jerusalem fleißig nachzuforschen nach dem Orte derAuferstehung, nach dem Golgotha und nach dem h. Kreuz-Holze. Nachdem hierauf Eonstanlin seine Mutter alsKaiserin gekrönt hatte, erfolgte die Reise nach Jerusalem.Sie hatte eine Erscheinung, die ihr befahl nach Jerusa-lem zu reisen und die heiligen Orte, welche von denGottlosen und Heiden mit Erde überschüttet waren, ansLicht zn ziehen; sie bat ihren Sohn Eonstanlin, die ihr