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hinterließ sie auch sogleich den Nachkommen die Fruchtihrer Frömmigkeit." — Wer nur mit einem halben Augediese Worte des Eusebius betrachtet, wird bald finden,daß in denselben mehr, weit mehr liege, als die Prof.angeben; sie wählten nur den Anfang des Euseb'schenBerichtes und hielten den Schluß stillschweigend zurück,weil dieser gerade ihrem Zwecke widersprach. Warumwar der h. Helena das Land so verchrungswürdig? Warumsagt Eusebius, daß sie den Fußstapfen des Herrn die ge-bührende Verehrung erwiesen habe? Leuchten nicht ans^ diesen Worten die hellsten Strahlen einer religiösen Ge-sinnung, die, wenn sie auch die fromme Kaiserin nichtgerade von vorn herein zur Besuchung des Landes bewogenoder angetrieben, doch gewiß sie in dem Lande selbst über-all und in Allem wird geleitet haben? Es ist also nichtlediglich eingeschwärzt, was Hr. Marr gesagt hat, sondernes ergiebt sich ganz klar aus dem geschichtlichen Berichtedes Eusebius, noch mehr aber aus der Rede des heil.Ambrosius, die unsere Herren Professoren gänzlich beiSeile lassen, obschon die Bollandisten die hierhin gehörigeStelle des Ambrosius anführen. „Die für ihren Sohn,den römischen Kaiser besorgte Mutter eilte nach Jerusalemund erforschte den Ort des Leidens des Herrn: Helenakam, sie fing an, die h. Orte zu besehen, der Geist gabihr ein, das Kreuzholz aufzusuchen, sie begab sich zumGolgolha und sprach: Sieh, der Ort des Kampfes, wo^ ist der Sieg? Ich suche die Fahne des Heiles und ichfinde sie nicht" :c. :c. — Hierin liegen doch gewiß „heiligeErinnerungen an das Leiden und Sterben des Erlösers."Oder sind es nur rednerische Figuren, Gedanken des h.Ambrosius? Gewiß gesprochen ans dem Innersten dergroßen Kaiserin, die, wie der h. Paulinus schreibt, eifrig