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Widerlegung der Schrift: Die zwanzig heil. Röcke der Prof. D. D. Gildemeister und von Sybel
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den dann auch bald erkennen, daß die Zusammenstellungnicht ganz keusch, nicht ohne Rückhalt wichtiger Zusätzegeschehen ist. Die Bollandistcn gingen ihnen wahrlich miteinem bessern Beispiel vor, indem sie aufrichtig bekennen,der Hauptzweck der Reise sey gewesen, Palästina, dasheilige Land, das voll so vieler Wunder ist, zu durch-wandern und daselbst Gott für die vielen Gnaden und Wohl-taten zu danken.*) Aber sie legen auch die höchst wich-tige Stelle aus Theophancs vor, die weil sie den religiösen,Zweck der h. Helena klar angiebt, die Hrn. Professorenvorsichtig ausgelassen haben. Doch wir wollen zuerst denHanpthistoriker Eusebius zur Hand nehmen und unter-suchen, ob die Hrn. Prof. wenigstens bei diesem ganz auf-richtig verfahren sind. Im 42. Kap. des dritten Buchesvom Leben Constantins schreibt Eusebius von Helena:Da sie Gott, dem allerhöchsten Könige die schuldigePflicht ihrer gottseligen Gesinnung erweisen wollte, undfür ibren Sohn, einen solchen Kaiser und seine Söhne,die gottgefälligen Casaren, ihre Enkel, den Dank durchGebet darbringen zu müssen glaubte, machte sich diesealte Matrone mit jugendlicher Schnelligkeit auf, das ver-ehrnngswürdige Land mit außerordentlicher Klugheitzu durchreisen und die orientalischen Provinzen, Völkerund Unterthanen mit einer kaiserlichen Sorgfalt in Au-genschein zu nehmen. Als sie den Fußstapfen des Er-lösers die gebührende Verehrung erwiesen hatte, der Weis-sagung des Propheten zu Folge, die da sagt: Lasset unsanbeten an dem Orte, wo Seine Füße gestanden,

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