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Widerlegung der Schrift: Die zwanzig heil. Röcke der Prof. D. D. Gildemeister und von Sybel
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sich leicht begreifen und erklären, wie es kam, daß dieReliquien des h. Apostels mehrere hundert Jahre verbor-gen bleiben konnten, so daß man endlich nicht mehr dieStelle wußte, wo sie lagen. Wie dies geschah mit denReliquien des h. Matthias, die erst um die Hälfte deseilfteu Jahrhunderts entdeckt wurden, so geschah es auchmit dem H.Rock des Herrn, der in dem folgenden Jahrb.wieder aufgefunden wurde. Cr hätte doch wahrlich nichtausgefunden werden können, wenn er nicht früher daselbsthinterlegt worden wäre. Man darf ferner aus dem, daßder h. Rock mehrere Jahrhunderte gänzlich verborgen ge-blieben, keinen Verdacht gegen die Aechtheit desselben er-regen. Denn es kommt in der Kirchcngeschichle sehr oftvor, daß Reliquien der Heiligen, die mehrere hundertJahre verborgen geblieben und in gänzliche Vergessen-heit gerathen sind, entweder zufällig lui Reparaturen oderNeubauten der Kirchen oder durch besondere Offenbarun-gen entdeckt worden sind. So wurden im 10. Jahrhun-dert zu Trier die lang verborgenen Reliquien des h.Bischofs Celsus entdeckt, worüber Brower das Weitereberichtet. So wurden im 11. Jahrhundert in dem KlosterMoyenmoütier die Reliquien eines h. Märtyrers Boni-fatius aus der Thebaischen Legion entdeckt, wovon keinMensch etwas wußte.*) So die Reliquien des h. Mal-

. . . proptsr iugrueute» , quas .^rinoi et ptixoni con-eitiebitllt Leoleslitruin perseeiitiones, )uxt-r ourpora 5s.^»oliarst, Vnlerii et Mnterni terrae nltlus Urtossum,veuerabllitsr oolloonverunt. So auch die ersten Actender Translation Nr. 2 bei den BollandistenlVt.atlunm ^Vpostoluin nltius terrae inlotlleiis, i^Ai'itius))uxt!r eornorn 8s. patrum kuelnrrii, irinterni et V-rlerii>n Suliurdin 'Trevlrsosi iM nieriNlsin eolloenvil.stinonicon Itleclinni Nnnnsterii 2'oiu. VI. .Vlouumentur.Kern», lustur. Nert». p. So.