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Widerlegung der Schrift: Die zwanzig heil. Röcke der Prof. D. D. Gildemeister und von Sybel
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und Geschichte in bleierne Tafeln ein, deren Inhalt dieGcsta mittheilen, und bei denen es sehr beachtcnswcrlhist, daß sie ganz, wie zu vermnthen, nur von Marlyrer-rekquien und keinen andern sprechen. Warum erwähnteman nicht des Rockes, wenn er wirklich da war, oderwenn die bleiernen Tafeln verloren gegangen sind, wiekommt es, daß die von ihm und allen andern zweifel-haften Reliquien redenden untergehen mußten, die abervon wabrscheinlich und wirklich vorbandcnen Märtyrer-rosten handelnden sich erhielten?" Sollen unsere Prof.mit ihrem kritischen Auge hier nicht beobachtet haben, daßin den Gesten nur Rede ist von den in dem St. Pauli-nus-Kloster heimlich hinterlegten Reliquien und von demdaselbst mit dem an eisernen Ketten Hangenden Sargedes b. Paulinus geschehenen Wunder? Von den Reliquiender Domkirche und der andern Kirchen zu Trier wirdn-chts erwähnt. Nun war aber der h. Rock in der Dom-kirche des h. Petrus, nicht aber in der St. Pauliuskirche.Dhne Zweifel hat die Domk rche und die anderen Kirchenzu Trier ihre Reliquien auch verborgen, wovon aber derVerfasser der Gcsta hier nicht redet. Es war fernernöthig, die Namen der in unterirdischen Grüften verbor-genen Martyrerreliquien auf bleierne Tafeln zu schreiben,um sie aufzubewahren und den Nachkömmlingen zu über-liefern, weil deren mehrere waren; das war aber beimh. Rock nicht nöthig, weil dieser sich selbst durch seineGestalt alsbald erklärte und für sich allein war. Es istaber auch nicht wahr, was die Prof. sagen, daß die Namenaller verborgenen Märtyrer auf bleierne Tafeln ge-schrieben waren, denn nach den Gesten waren nur dieNamen der vorzüglichsten Märtyrer auf die bleiernenTafeln geschrieben, sie gestehen vielmehr, daß sie selbst