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Über Versorgungs- und Aussteuerkassen
Entstehung
Seite
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gens ist die Zahl der in diesem Lebensalter sterbendenPersonen verhältnißmäßig nur gering.

Z. Zur Erleichterung für ganz arme Mädchen muß eSerlaubt sein, sich nur auf die Hälfte der gewöhnli-chen Aussteuer einzukaufen, in welchem Falle, wiesich von selbst versieht, auch nur die Hälfte des übli-chen Beitrages und Eintrittsgeldes entrichte: wird.

Die Berechnung dieser Kaste ist äußerst einfach undsicher, besonders wenn kein Sterbegeld gezahlt wird, undes kommt alles nur darauf an, daß das vorhandene Kapitalehrlich und vorsichtig Verwalter wird.

Man berechne zuerst, wie viele von den anfänglichaufgenommenen Mitgliedern in jedem folgenden Jahre biszum vollendeten vier und zwanzigsten noch am Leben sind;oder, da die Zahl der Mitglieder willkührlich ist, so nehmeman an, daß gerade 515 Mitglieder zu einer Kasse dieserArt zusammentreten. Die Zahl 5 > 5 findet sich in der Spal-te L. der Sterblichkcitstafel neben dem vollendeten igaenLebensjahre, und nun zeigen die Zahlen der Sterblichkeits^-tafel ohne weitere Rechnung an, wie viele Mitglieder injedem Jahre noch am Leben sind, nämlich am Anfangedes i zten Jahres 515, am Anfang des sechszehnten 51t,am Anfang des siebzehnten 597, u. s. w.

Man nehme ferner vorläufig an, der jährliche Bei-trag sei ein Thaler, so zeigen die eben genannten Zah-len an, wie viele Thaler die Kasse jährlich einnimmt. Nunkann das Eintrittsgeld noch volle zehn Jahre, der Beitragdes ersten Jahres noch neun Jahre, der Beitrag des zwei-ten Jahres noch acht Jahre lang Zinsen tragen, und nachder mikgetheilcen AufzinsimgStafel kann man also leicht b«-