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i^^ir haben bei dieser Kasse vorausgesetzt, daß der Einkauf inder frühesten Jugend des KindcS geschehe, uuddaß die Beurägevon den Ackern entrichtet werden. Bei den gewöhnlichen Hei-rathskassen geschieht aber der Einkauf frühestcnsmitdem i2tcn,in der Ncgel noch in viel spateren Jahren, und die Beiträge, weiden von den Berechtigten selber abgeführt. Man möch-te also eine Aussieuerkasse der letzteren Art dem Vedürfnißfür abgemessener hallen, als die von mir vorgeschlagene. Ichgestehe aber, daß ich unter den verlangten Bedingungen kei-ne haltbare, und bedeutende Vorthcile gewährende Aussreucr-käsie zu gründen wüßte; alles was unter diesen Umständenfür Personen der bezeichneten Gattung geschehen kann, istdie Errichtung einer Sparkasse, Wieske bereits in Berlinbesteht, und vermurhlich bald an mehren Orten errichtetwerden wird. Da indeß in kleineren Städten die Errich-tung einer Sparkasse mancherlei Schwierigkeitcü haben möch-te, so will ich hier noch einen Plan zu einer Aussteucrkasseder letzteren Art angeben, und dadurch zugleich zeigen, welcheEinrichtung man der zu Pyritz gegründeten Heirathskassehätte geben müssen, um zweckmäßig zugleich und hqlrbaxzu sein.
i. Der Beitritt zu dieser Kasse soll in der Regel mit demvollendetem vierzehnten Lebensjahre geschehen; dennin diesem Alter pflegen diejenigen Personen, welche ihrLoos einmal zum Dienen bestimmt, gewöhnlich inDienst zu treten, und können daher auS eigenen Mit-teln einen mäßigen Beitrag aufbringen,
A. In außerordentlichen Fällen darf der Beitritt zwarnoch bis zum vollendeten siebzehnten Lebensjahre ge-stattet werden; die Beitretenden müssen aber sämmt-liche, seit dem vollendeten vierzehnten Lebensjahre fälliggewordenen Beiträgen nachzahlen, und sowohl die Bei-