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Über Versorgungs- und Aussteuerkassen
Entstehung
Seite
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»47' welche ihre Beiträge verlieren, kann man im Durch-schnitt 471 rechnen, welche sie mit mehr als Zinsesziusinzurückerhalten.

Nach allen diesen Angaben wird man im Stande seinzu beurtherlcn, inwiefern eine Aussteuer-Kasse der vorge-schlagenen Art von Nutzen sein kann, und von welchenGrundsätzen man ausgehen mußte, in so fern die Errichtungderselben wirklich in Anregung käme.

Da die Kasse hauptsächlich die Erleichterung der ärme-ren Volksklaffen berücksichtigen müßte, so würde es zweck-mäßig fem, die Aussteuer auf eine nicht sedr hohe unver-änderliche Summe z. B auf 50 Thaler festzusetzen, dabeiaber zu gestatten, daß Andere auf einen mebrfachen Betragder Aussteuer die Ihrigen einkaufen, wiewohl die Kasse im-mer sicherer fährt, wen» jeder Bater nur ein Kind, und die-ses immer auf eine gleiche Aussteuer einkauft; denn wenndie Zahl der Väter, welche mehre Kinder eingekauft haben,gegen die Zahl der übrigen sehr groß ist, so könnte sie dasUnglück haben, daß unter den wegsterbenden Vätern sichviele von den crsteren befänden, und das könnte die Einnahmrnm ein Bedeutendes vermindern. Sobald indest die Zahlder Mitglieder groß genug ist, wird auch diese Gefahr ver-sah inden, und es läßt sich denken, daß alsdann diese Em?richtung der Kasse noch Vortheil gewährt.