Nachdenken von selber. Ware;. V. bestimmt, das; dieAussteuer zoo Rihlr., das Eintaufsgeld aber 2c> Rihlrbetragen solle, so berechne man zuerst die ganze Ausgabe derKasse; durch das Verfahren in der ersten Ausgabe findet mannun sehr leicht, wie viel von dieser Ausgabe schon durch dasEinkaufsgeld gedeckt sei, und man wendet dann nur in Rück-sicht des Restes das bei der vierten Aufgabe erklärte Verfah-ren an. Öderes sei die Aussteuer auf zao Rthlr. festgc-s.tzt, und zugleich bestimmt, dast der jährliche Beitrag 5 Rcblr.betragen solle, so berechnet man die ganze Ausgabe der Kasse,und die aus einem Beitrage von 5 Rthlr. erwachsende Ein-nahme. Z-eht mau die letztere Summe von der erstem» ab,so erhalt man die durch Einkaufsgeld zu deckende Summe,die sich nach der zweiten Aufgabe berechnen läßt.
Noch em Paar Frage», welche man hier aufwerfcnkönnte, will ich in aller Kürze beantworten.
Man könnte zucisi fragen, ob es nicht bil-lig sei, für die kurz vor dem Zicljahre sterbenden Kinderein gewisses Sterbegeld zu zahlen, und in dringenden Fäl-len, z. B> bei Verheirathungen, die erst am Ende des 24.Jahres fallige Aussteuer Ausnahmsweise schon früher, etwamit dem vollendeten i Zten Lebensjahre zu zahlen. Beideshat gar kein Bedenken, nur muß die ganze Rechnung dar-nach angelegt werden, und ich will hier noch kürzlich zei-gen, wie beide Punkte in Rechnung zu bringen sind.
Ich nehme also an, daß für alle Kinder, welche nachdem vollendeten i8ten Lebensjahre, aber vor dem zurückge-legten Zieljahre sterben, ein Sterbegeld von 50 Thalerngezahlt werden soll. Man berechne nach der Sterblichkeirs-vrdnung, wie viele von den eingekauften Kindern das l8te,iche, 2vte, 2ite, 2Sle, 2zte und 24te Jahr vollenden.