Hieraus findet man, daß der jährliche Beitrag etwasweniger als 10 Nrblr. betrage, also ziemlich so viel, alsbei der vorigen Rechnung angenommen wurde; die kleineVerschiedenheit rührt wieder davon her, daß bei der vorigenRechnung die Aussteuer etwas mehr als zog Rchlr. betrug.
Aus diesem Beispiele wird man übrigens leicht die all-gemeine Regel für das ganze Verfahren ableiten. Manberechnet nämlicb nach dem hier erklärten Verfahren, zu-erst, w eviel überhaupt an Aussteuer erforderlich ist, unddann, wieviel es der Kasse einbringt, wenn jeder Vaterjädnich einen Thalcr einzahlt; die erstere Summe wird dar-auf durch die letztere dividirr, und dies giebt den erforder-lichen jährlichen Beitrag eines jeden Vaters.
Wie also für jeden anderen Fall die Rechnung zu füh-ren sei, wird auS dem Gesagten vollkommen deutlich sein;bemerken muß ich aber noch, daß mit Berücksichtigungder verschiedenen Altersstufen wenigstens 80 verschiedeneRechnungen erforderlich sind, um einen vollständigen Planeiner auf Beiträge gegründeten Aussieuerkasse zu berechnen.Das Alter der Väter läßt sich nach einem Durchschnittauf 25, Zv, zz, go, 45, 50, und üc> Jahre an-nehmen, und dies würde allein acht verschiedene Rechnun-gen erfordern. Da aber für jeden Fall eine zehnfacheVerschiedenheit in dem Alter des Kindes Statt finden kann,wenn nämlich der Einkauf vom vollendeten ersten bis zumvollendeten zehnten Lebensjahre gestattet wird, so vermehrtsich die Zahl der erforderlichen Rechnungen offenbar um dasZehnfache.
Vielleicht möchte man es zweckmäßig finden, eine Aus-steuerkasse auf Beiträge und Einkauf zugleich zu gründen;wie in diesem Falle zu rechnen sei, ergiebt ssich bei einigem