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Über Versorgungs- und Aussteuerkassen
Entstehung
Seite
85
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einen Thaler zahle, und berechne, wie viel auf dieseWeise mit Enschluß der Zinsen einkommt. Zu diesemEnde berechne man, nach dem vorhin erklärten Verfahren,eine Tafel für die Anzahl der beitragenden Vater; dieseZahlen geben zugleich an, wie viele Thalcr die Gesellschaftin jedem Jahre erhalt. Ferner berechne man, bis zu wel-cher Höhe die Beitrage jedes Jahres bis zu dem Zieljahreanwachsen, und addire die gefundenen Zahlen. Es ist aberleicht einzusehen, daß die mitgetheilte Tafel schon das ganzeErgebniß dieser Rechnung enthalte, wenn man nur in derletzten Spalte alle Zahlen mir 10 dividirt, oder, was ei-nerlei ist. daö Comma um eine Stelle weiter zur Linkenrückt. Die erste Spalte zeigt nämlich die laufenden Jahreder Gesellschaft, die zweite die Zahl der Vater, welche amAnfang eines jeden Jahres beitragen. Die Zahl der einge-nommenen Thaler ist aber der Zahl der beitragenden Vatergleich, und zehn Mal kleiner, als bei der vorigen Rech-nung. Daher wird auch das Kapital, welches aus den Bei-trägen und den Zinsen erwächst, zehn Mal kleiner fein, als dasin der vorigen Rechnung gefundene, nämlich, 6533,34 Rl.

Wäre diese Summe der vorher berechneten Ausgabegleich, so wäre Ein Thaler selbst der erforderliche Beitrag;da dies aber nicht der Fall ist, so mache man folgendenSchluß:

Damit die Kasse am Ende des Zieljahres eine Ein-nahme von 6533,34 Rthlr. habe, mußte jeder Va-ter jährlich einen Rthlr. beitragen, wie hoch wirdalso der Beitrag sein müssen, damit die Kasse dieerforderlichen 65270 Rthlr. erhalte?

oder kürzer,

6533,34 Rthlr. erfordern r Rthlr., was 65270 Rthlr.?