Ich bin überzeugt, daß, eine nach diesen Grund-sätzen berechnete Kasse einem oft und schmerzlich gefühltenBedürfnisse, abhelfen könnte, und es würde wir eine sehrlebhafte Freude verursachen, wenn der hier angeregte Ge-danke von sachverständigen und wohlwollenden Mannern ge-prüft, und die Ausführung desselben sobald immer mög-lich, versucht würde. Sehr gern würdeich dazu die Handbieten, indem ich über die durch einen veränderten Plannothweudig werdenden Abänderungen der Rechnung alle nö-thige Auskunft zu geben erbörig bin. Die wichtigste Ab-änderung würde, wie schon oben bemerkt ist, durch Ver-änderung des Zinsfusses, nächstdcm aber durch Abände-rung des Jahres, mir welchem die Zahlung anfangen soll,herbeigeführt werden. Wollte man z. B. die Zahlungschon mit dem bissen Lebensjahre anfangen lassen, so istklar, daß in der IV. Tafel die für das bisse, b2ste undbzste Jahr berechnete Einnahme wegfällt, und daß diefrüheren Beiträge drei Jahre weniger zinsbar benutzt wer-den können, auch kommt zu der Ausgabe noch die Pen,sion für eben die genannten Jahre hinzu, wogegen die injedem Jahre fälligen Pensionen auf drei Jahre mehr abge-ziuset werden müssen.
Da eS möglich ist, daß man bei der wirklichen Aus-führung, ei» früheres Jahr, als das bg,ste, zum Anfangs-Jahre der Zahlung zweckmäßiger findet, so schien es mirnicht rarbsam, sogleich die ganze umständliche Rechnungdurchzuführen, sondern nur das Verfahren für den vonmir angenommenen Fall ausführlich zu erläutern. Auchder dazu erforderlichen Rechnung, konnte ich, an einerlangwierigen Augenkrankheit leidend, mich nicht selbst un-terziehen. und ich habe sie daher durch einen jungen Mannausführen lassen, auf dessen Sorgfalt und Sachkenntnißich mich verlassen zu können glaubte.