Nur einen bedeutenden Rechnungsfehler wird manmir vielleicht verwerfen, daß ich nämlich nirgends auf dieKesten der Verwaltung Rücksicht genemmen i abe. Ichwill es aber nur gestehen, daß ich nicht sowohl auf dieUnsicherheit einer im Voraus gemachten Schätzung sah,sondern daß ich von dem Grundsatze ausging, eine Kastedieser Art müsse von den städtischen Bebörden unentgelt-lich verwaltet werden, und es sei überhaupt nicht noch g,daß jede städtische Anstalt dem Gemeinwesen einen unmit-telbaren Geldgewinn einbringe,
„Alles was der Roth der ärmern Klasse,„ihrem Leichtsinn und der daraus folgen-den Unsittlichkeit steuert, ist immer ein„großer Gewinn für das ganzeGemeinwe-sen, auch wenn er sich nicht im baaren„Gel de nachweisen ließe."
Ich weiß wohl, daß jene kleinliche Rechenstmst, diealles auf einen reinen Ertrag in Thalern, Groschen undPfennigen zurückführen will. Denjenigen ganz fremde ist,au welche meine Schrift zunächst sich wendet. Aber dochdringt sich mir vielfach die Bemerkung auf, nothiger fastals eine Anweisung wie man zu rechnen hal e, sei in vie-len Fällen eine Anweisung, wie man nicht rechnen müsse,lwd verderblicher nichts, als Anwendung der Zahlenrechnunz,auf das, was geistlich gerichtet se n will Gewiß, es isteine seltsame UeZuia Eoec-i, wenn man auf Ersparnisseund Einnabmen sinnt, bei welchen Sittlichkeit und allge-meine menschliche Bildung leiden müssen!
Ich weiß wohl, was der bloße Fnanzmann
mir darauf erwiedern wird. Unsere Sache, sagen sie, ist
es, die Kasse» die wir verwalten auf daö schnellste und
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