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vorige Verfahren noch öfter wiederholt, und dabei die Ge-storbenen aus ziemlich weit von einander entfernten Jah-ren nimmt, damit man Beobachtungen ans gesunden undungesunden, gewöhnlichen und epidemischen Jahren ver-gleichen tonne. Hat man diesen Versuch etwa 10 Malwiederholt, so ist man im Stande, für diejenigen, welcheim ersten, zweiten, dritten und in jedem folgenden Lebens-jahre sic> den, eine gewisse Mittel zahl zu finden. Manaddirt nämlich aus allen zehn Beobachtungen diejenigen,welche im eisten Lebensjahre gestorben sind, und dividnt dieseSumme durch 10, so erhält man eine Mittelzahl für die-jenigen, welche im ersten Lebensjahre gestorben sind.Man addirt ferner ans allen 10 Beobachtungen diejenigen,welche im 2ten Lebensjahr verstorben sind, und dividirtdie Summe durch lo, so erhält n«an eine Mittelzahl fürdiejenigen, welche im zweite» Lebensjahre gestorben sind,und auf die nämliche Weise kann man mit den Gestor-benen, welche ein höheres Alter erreicht haben, fort-fahren.
Die auf diese Weife gefundenen Zahlen zeigen eigent-lich an, wie viele Personen von eine m gcwissen A l-terunter ioc> oTodtenzu sein pflegen; wenn mansich aber vorstellt, daß alle diese 1000 Tobte zu gleicher Zeitgeboren sind, so zeigen die Zahlen an, wie viele vonlooe> zu gleicher Zeit Geborenen im ersten, zweiten, drit-ten und in jedem folgenden Lebensjahre wegsterben, unddaraus laßt sich durch eine bloße Subtraction finden, wieviele von looo zu gleicher Zeit Geborenen im ersten,zweiten, dritten und jedem folgenden Jahre noch am Le-ben sind, oder in welcher Ordnung 1000 zn gleicherZeit geborene Kinder wegsterben.
Die unmittelbare Beobachtung ergicbr z. B. daßunter io?Q Gestorbenen 250 Kinder zu sein pflegen,welche noch kein volles Jahr zurückgelegt haben. Daraus