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Über Versorgungs- und Aussteuerkassen
Entstehung
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gestorbenen Mitglieder zur Kusse beitrugen werden. ZurFührung der ganzen Rechnung ist also erforderlich, daßman berechnen könne,

in welcher Ordnung eine gewisse Anzahl vonPersonen, deren Alter bekannt ist, nach undnach wegsterben werde.

Diese Rechnung scheint aus den ersten Anblick, wennnicht unmöglich, doch sehr gewagt, denn von dem einzel-nen Menschen weiß man wohl, daß er irgend einmal ster-ben müsse, aber Zeit und Stunde sind vor unserm Augeverborgen. Aber eine nähere Betrachtung über das Alter derGestorbenen, so wie eS sich aus zuverlaßig geführten Tod-tenlisten ergiebt, führt unö auf die auch in anderer Hin-sicht wichtige Bemerkung, daß auch in dem Sterben derMenschen eine bestimmte Ordnung Statt findet, und daßGott nicht bloß dem einzelnen Menschen, sondern demMenschengeschlecht«: im Ganzen ein bestimmtes Ziel und einebestimmte Stunde gesetzt hat. Die Möglichkeit, die gött-liche Ordnung in dem Absterben der Menschen durch Be-obachtung zu entdecken, laßt sich auf folgende Weise leichtbegreifen.

Man hebe aus den Todrenlisten eines LandesiOoc> Gestorbene, so wie sie zufallig auf einanderfolgen, aus, und ordne sie nach dem Alter, das ein jedererreicht hat. Man hebe aus einem andern früheren oderspäteren Jahre abermals ivoo Tobte aus, und ordne diesewie die vorigen nach dem Alter, das ein jeder erreichthat. Schon dabei wird man bemerken, daß die Zahl de-rer, welche ein gleiches Alter erreicht haben, beide Male ziem-lich dieselbe ist, und dies wird zu der Vermuthung füh-ren , daß unter einer gleichen Anzahl Gestorbener sich je-des Mal ungefähr eine gleiche Anzahl von Personen be-finde, welche ein gleiches Alter erreicht haben. DieseVermuthung wird zur völligen Gewißheit, wenn man das