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§. i.»
»6 I. Ludolf Molsan, Ritter, auf Kummerow, vergleicht sich mit demKloster Dar gun wegen der Grenzen der Dörfer Kummerowe undScarpesowe.
«iuuu? ei Ritter Ludolf Molsan überläßt erb- und eigenthümlich, mit Einwilligung seiner Erben,
dem Kloster Dargun, zu Beilegung der zwischen ihm und demselben obwaltenden Streitigkeitenwegen der Grenzen der Dörfer Kummerowe und Scarpesowe, zwei Hufen in seinem DorfeGrabene, auf die Weise, daß sein Voigt die Gerichtsbarkeit verwalten solle, und zwar so, wiedie übrigen Voigte der Kirche zu Dargun dieselbe verwalten,und bekräftiget solches mit seinem anhangenden Siegel.
Orig. in latein. Spr., an welchem das Siegel aber bereits^fehlt.
§. 1. I).
sä I. Ludolf Molsan, Ritter,
bewidmet die in der St. Marien- und Johannis-Kirche zu Schwerinvon ihm gestiftete Vicarie mit drey Hufen im Dorfe Daver-moor (Dümmer).
12^/^Kal Helmold, Graf zu Schwerin, verleihet wegen der Treue und angenehmen Dienste, welcheMai. seinen Vorfahren und ihm der gestrenge Ritter wail. Herr Ludolf Molsan, in unsrmüdeterSorgfalt bekanntlich oft mit Nutzen erwiesen hat, auf desselben Ansuchen, der St. Marien- undJohannis-Kirche zu Schwerin, das Eigenthum drcyer Hufen im Dorfe Davermoor (Dümmer),mit allen Auf- und Einkünften, womit derselbe, unter hinzukommender Einwilligung seiner Erben,die von ihm gestiftete Vicarie in solcher Kirche bewidmet hat.
Pollex ckipl. Iiistoi-. iVleKsp, nu. X4.. paZ. 199. 119.
§. 1. v.
aä I. Ludolf Molsan, auch Moltshan, Moltzan und de Moltsan, Ritter undBurg mann zu Gadebusch (iniles «»stell» nus in dockebux) alsZeuge und Fürstlich Mecklenburgscher Rath in verschiedenen andernUrkunden und Documenten von 1239 bis 1275.
Außer vorbemerckten beiden, den Ritter Ludolf Moltzan betreffenden Urkunden, erscheint der-selbe unter der Benennung Ludolf Molsan, Moltshan, Moltzan und de Molsan auch als Zeugein mehreren andern Urkunden und zwar^ 6- 4. Bötzow 1256. 4. Kal. Dec.
IMZ. 0. Dec. —.— Doberan 1263. 6. Dec.
IW9. I. Mai 1269. 1. Mai.
1270. 8. Juii Wismar, 1279. 8. Juli.
1271. 5.Febr Wismar, 1271. 5. Februar.
1271.it. Mai Wismar, 1271. 11. Mai.
1272 1272.
1274 II. Dec. Güstrow, 1274. 15. Dec.
>273 1275 und 1275.
1209. I.Mai. unter welchen insbesondere die 6. (1. 1269. I. Mai.
Orig. in latein. Spr.
1270. 8. Juli. 6. 4. Wismar, 1279. 8. Juli.
>271. 3. Febr. Wismar, 1271. 5. Febr.
1273 und etwa vom Jahre 1275.
Orig. in latein. Spr.
Schröder, Wismarsche Erstlinge, p»K. 227. 228, nu. XXVI.
Rudloff, t^oäex 4ipl. nu. XXIV, p»K. 65 — 68.Gleichlautende Abschrift im Großherzogl. Archiv.
Leinlisi4i I^stomi Keneslo-tssironieon AleKgp. beim West-plisl illon. inecl. ^om. IV. x»K. 244.
hier zu bemercken sind,
weil er an diesen vier Stellen, als Rathgeber des Mecklenburgschen Fürsten Heinrich desPilgers, (welchen er auf der Wallfahrt zum heil. Grabe nach Jerusalem 1272, wie aus denUrkunden von 1274 und 1275 erhellet, jedoch nicht begleitete) . und desselben Herrn Bruders