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Der Reichstag von Augsburg im Jahre 1530 und die Aeusserung des Herzogs Wilhelm von Bayern und des Bischofs Christophorus von Stadion von Augsburg, bezüglich der lutherischen Bekenntnißschrift : veranlaßt durch den Katechismus der evangelischen Kreissynode Duisburg ; eine geschichtliche Untersuchung
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sich Will bald Pirkheimer verborgen haben soll. Das Ganzewar eine erbärmliche Satire, die aber jüngst llr. Carl HagenPrivatdoccnt zu Heidelberg, als eine Charakteristik der damaligenZeit aufgenommen ha«. Der Haß der Reformatoren gegen Eckstieg mit jedem Jahr; er aber war auch überall dabei, wo esdarauf ankam, sie zu bekämpfen und ihres JrrthumS zu überführenIn Augsburg zur Zeit deS Reichstages 1530 war er nicht einbloßer Beobachter oder Rath, sondern bei allen Ausschüssen derStellvertreter und Theolog der Katholiken. Er hatte den größtenAnthcil an der Confutation oder Widerlegung der AugSburgischenConfession, womit er nebst Joh. Faber vom Kaiser und denkatholischen Ständen beauftragt war. Von ihm nannten die Lu-therischen die Katholischen Eckianer, Eckige, wie sie auch dieWiderlegung bald t?onläitalio k'gln-ilis, bald Leeinnir nannten.Nach der Ablesung dieser Confutation stieg der Haß gegen ihnnoch viel höher; kein Brief ging von Augsburg ab, worin nichtvi Eck als ein erzdummer, wülhender, unsinniger Schwätzer, alsein Esel dargestellt wurde; keine Broschüre der Lutheraner kamaus der Presse, worin er nicht lächerlich gemacht oder beschimpftwurde; selbst seinen Namen ließ Melanchton nicht unberührt, indemer in dem verdoppelten Eck das Geschrei der Dohlen Eck-eck hörteAuch in Gedichte» durfte sein Name nicht fehlen, wie z. B. Me-lanchton an Vaumgarten:

tunilzn ingnstis ackii» orueleliter urgentLaeius, ultjutz isto «sevior Iioste

>) Deutschlands literarische und religiöse Verhältniße im Rcformations-Zeit-alter. Erlangen 1845. II. B. S. MI.

H An Conrad von Jungen, Bischof von Würzburg, schrieb er im I. 1529.Lt exo mnniuni ininimns, o»m Iiis bestiis dentntis ^nn> Liepe et eminus etcominus puxnuvi. Dominus guidom InpsiW om» ipso drneone eupite Dutlioroot Dnrlstndio, vixinti diebus disputnndu, «peetnnte nonnungunin II. Deurxio8nxuniiv Iluoe; et in linden cum Darplinrnuitu Deoolumpndiu et asseeli»,»ssidentibus duodeeiin Duntunum Ilelvetiorum et guatnvr Llpisonpornm le^utis,INuribus diebus oonNixi. Lminus vero, editis libeltis euni lueretiei« mnnumeonserui, e Quorum numero est loenrui» eommuniuin Lneliiridio» u >nv editui»,guo oeeupntiures, guibus nun vneut xrnndin Ileroui» voluminn revolvero,in prompt» ot brevi, et a^junt, innnu bnberent, guo luereticis ooeurrcrent.

Dt inteltiieus neutigunm vunum esse. lilebius, kjui xeminotus red-dit muncdnlorum voeenu Lek-blele Ddr-Dob, mu^num uoervum eonolu-siunun, eun»essit. Dorp. IIvI. II, Uli.