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2,2 (1812) P - Z
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das hinter ihnen stehende Geschütz vertheidigct. Sobald jedoch einDorf in der Linie selbst lieget, oder uiimittelbqrcii Zusammenhangmit ihr hat, kann das Geschütz nicht hinter dasselbe gestellt, son-dern eS muß so gm als möglich in VertheidigungSstand gesezt wer»d-(S. Dörfer) Hecken, Wassergräben, niedrige Holjungen,Wälder und Sümpfe läßt man ebenfalls zoo bis 600 Schritt vorden Batterien, je nachdem sie am besten im Stande sind, demFcknoe den Durchgang durch jene Terrainhindernissc, und den Auf»marsch zu verwehren. I» der Schlacht bei Jena hinderte eine aufder Schnecke stehende Sächsische Batterie Zwölfpfünder nicht nurdie Tntwickelung einer Franzosischen Kolonne bei Jscnstädt, son»der» auch den Aufmarsch einer Batterie und zwang sie zum au»gcnblicklichen Rückzüge. Eben so trug in dem Treffen bei Raszpndie Sächsische Artillerie, — obgleich sie gegen alle Regeln der Kriegs-kunst vor einem Moraste stand — durch ihr sehr wirtsames Feuergegen die Chanssee, auf welcher die Oistereicher heran kamen, daömeiste zu dem glücklichen Erfolg bei.

Ganz besonders günstig sind der Stellung des Geschützes mul,denformige Erhöhungen und Vertiefungen des Terrains, und nie«dn'ge, lanfl anlaufende Hügel. Finden sich weder die einen nochdie andern, und man hat Zeit dazu, darf man nie untcrlaßcn: sichiz Fuß tief einzuschneiden und die Erde auswärts zu werfen»Man ist so wenigstens zur Hälfte gegen das feindliche Feuer ge»deckt, und gewinnt dadurch schon viel. Da die Kugelbahn desVisirschusseS schon eine Höhe von beiläufig 15 Fuß hat; stehet manle'cht: daß man sich ohne Bedenken 200 bis Zoo Schritt hinter eine8 bis io Fuß hohe Anhöhe setzen kann. Noch mehr findet dies beiHaubitzen seine Anwendung, deren Granaten sich unter 8 Grad Ele»var on ans zo Schritt ig Fuß, und bei 10 Grad Clevation auf200 Schrit gegen 90 Fuß über den Erdboden erheben. Dem zu»folge kann man sich hinter schon etwas bedeutende Erhöhungen ä.(ssiss. 12 Tab. XXIV. in o; ss, u. i.) setzen, und sich dadurchdem Auge des Feindes entziehen. Um nun aber das Geschütz aufletzterem 0 richten zu können, verfährt man wie auf den Mörser»batt-rien und steckt einen Stab in a, und in der Verlängerung vonao an dem hintern Anhang des Kammes einen zweiten b, welcherleztere um den Richtpunkt für die in c stehende Haubitze g:ebt. DurchBeobachtung ?er Aufschläge der Granaten wird mau alSdenn leichtdie Seitenrlchtung verbessern können. Solche Gegenstände aber,welche die Bewegungen des Geschützes und der Truppen hindernkönnen, 'ehr nahe vor oder hinter sich zu haben ist gewöhnlich nach«theilig, well im Verlust eines Gefechtes sehr leicht verFall vorkommt:daß man eine andere Stellung nehmen muß. Wenn es daher nurIrgend möglich ist, muß man dergleichen Hindernisse vorlausig ausdem Wege zu räumen suchen. Unebenheiten des Bodens, selbstAecker, deren Fu-cheu mit der Stellung parallel laufen, auf zoobis 1000 Schrill vor sich zu haben, ist immer der Wirkung veS