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2,2 (1812) P - Z
Entstehung
Seite
67
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O.ue Ra

risten etwaS davon'geahndet zu haben, weil sie unter die Ladung

der Petarden gewöhnlich metallisches Quecksilber zu mischen pfleg-ten. Nothwcndig muß bei der Erplosion die frei werdende e. al-petersanre einen Theil des Quecksilbers auflosen; einsiedetsa l p c re> sa u r e s Quecksilber, das d e Erpansionökraftder entbundenen Gaöarte» sehr beträchtlich veriuehret.

Die Verbindung des Quecksilbers mit der Weinffeinsauregiebt das goldmachende Pulver der früher» Alchnmisien, durchdessen Rauch die äußere Fläche des Silbers und des Bleies inscheinbares Gold verwandelt wird. Die sehr tauschende Gold-farbc des verwandelten Metalls verschwindet jedoch durch reineverdünnte Salpetersäure voll g wieder.

Die Salzsaure giebt nur schwefel - oder salpetersaurentQuecksilber den alz enden Sublimat (ülu'riats oxi^ens üenwrcmre), der aus erstercr und vollkommnem Q.necksiiberorvdbestehet, und''so wie andere O.necksilbcrpraparate der Arzuei-kunde angewendet wird.

Das Quecksilber findet sich in der Natur gediegen, alsreines Quecksilber, oder auch mit Silber oder' Kupfer verbun-den, als ein Amalgam«. Oesters ist mir Salzsaure vererzet(Q uc cksil b er-H orn crz , rrercure murim ) oder auch mitSchwefelsaure (Turpit, Vurdetk) und natürlicher Zin-nober (Nercure sulfure). Die vorzüglichste» Gattungen die-ses Erzes sind: das Lebererz (Urne ein nrercmrs ärspurigue);der narnrliche mineraiisa>e Mohr (I'otlnopji miueralnatif) und das Quecksilber Brand erz (iVIins eis mercureuoire bitumineuse).

Aus diesen Minern wird das Quecksilber in einem beson-ders dazu eingerichteten Destillierofen erhalten, wo das Quecksil-ber in Dampfgestalr emporsteiget, und in den Leitrohren ver-kühlet wird, daß in seiner gewöhnliche» metallische» Formflüssig erscheint, und sich in einer dazu bestimmten Kapellesammlet, zu welcher Operation sechs bis sieben Tage erfordertwerden. Das erhaltene Quecksilber wird in mir Alaun bereiteteFelle gebunden, mit ander» ahnlichen Häuten überzogen, undin wasserdichten Fäsiern aufbewahrt.

R.

R,ad (la rcm.L) hat bei dem Geschütz eine doppelte Bestim-mung: eine bei alle» Wagen, zum Transport, und dann bei demAbfeuern als Unterlage oder Rüstbock. ES muß demnach bei mvg»lichsier Leichtigkeit auch hinreichende Stärke besitzen, um der Ge-wair des Rückstoßes, besonders bei hohen Clevationcn, widerste-hen zu können, und nicht durch sie zertrümmert zu werden. Umdie'« Bedingung zu erfüllen, ist man bei der altern Artillerie in das