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Schwe
lind Schwefeluatro» (8nkfure 6e 8oväe), die auf trocknein Wegealle Metalle, mit Ausnahme des Zinks, auflösen. Sezr mandas Schwefel-Kali und Natron bei dem Zutritt der Albmospha-riscken Luft ein.im gelinden Kohlenfeuer ans, so säuert fleh dergrößte Theil deS Schwefels, und man enthalt erst Sckwefligsaures,lind alsdann Schwefelsaures Kali und Natron. 8 lkateck p»tz!?8slind lle 8ouäe. Nach den Bemerkungen der Chemiker Dei»mann, von Trostwvck, Nieuwland und Genqembreerhalt der Schwefel erst durch die Verbindung mit de» Langen-salzen und einigen Erde» eine größere Neigung: den Sauerstoffaufzu ehmen. Denn das Laugensal- bierer hier der Vereinigungdes Schwefels und des Sunerstoffs eine Basis dar. mit der sichdie Mischung lebhaft Verbinder, um schwefelsaures Kali oder Na»tron hervor zu bringen. Es findet also hier eine doppelte Wer-tem dschaft statt: die des Schwefels an sich selbst mit dem Sauer-stoff — doch nur in höherer Temperatur — und die deö Lau-gensalzes zu der Schwefelsaure (Kciäe snikurique).
Diese leztere wird sehr häufig durch das Verbrennen desSchwefels erzeuget, ist in reinem Zustande tropfbar flüssig, völligweiß, geruchlos und durchsichtig, und bestehet aus 76 TbeilenSchwefel und zo Tbeilen Orygen. Wird in diese reetisieirte Schwe-felsäure (im gemeinen Leben unter dem Namen Vitriolöl bekannt)irgend ein brennbarer Körper, als Holz. Stroh. Zucker:c. :c.geworfen so nimmt sie sogleich eine dunkle Farbe an, giebt er-stickende Dampfe von sich und verfluchtiget sich in der Warmeleicht. Da der Schwefelsaure dadurch ein Theil ihres Sauerstoffsentzogen wird; ist sieinun als eine unvollkommene, d h. schwef-lichts Saure (Km-N tnikursux) an zu sehen.
Die Schwefelsaure verbindet sich auch auf dem nassen Wegemit den Alkalien und Erden, und zeigt folgendes die Reihe ihrerWahlverwandschaftcu:
Schwefelsaure
Baryt;
Stroutian;
Kalk;
Kali;
Natron;
Ammoniak;
Talkerde;
Beryllerde;
Thonerde;
Unvollkommene»-.^ .. .
Vollkommene sMetallen,de.
Verdünnt hat die Schwefelsaure auf den Schwefel keineWirkung, aber conzenrrirt wirkt sie in höherer Temperatm dar-auf. Ein Theil des Sauerstoffs verbindet sich mit dem Schwe-fel, und wird in schweflichte Saure verwandelt, welches auch