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der Schwefelsäure selbst widerfährt. Die conzenkrirte Salp-wr-säure, d e Arsenicksäure und die Molybdan'au-r w-ccen durch denSchwefel zcrsezi; allein aus die übrige» Sauren äußert der " cbwe-f.l km „ Einfluß Wir dein Wasserstoff verbindet sich der Schwe-fel sihr gern zu der Hnd r 0 tch i 011 sa a r e (oder dem gesckwefel-ten Wasserstoffgas). Daß sich der Schwefel mit dem Koblenstoffeve- n-Wea lasse , und damit eine S chwefel k0 b l" bilde, warla m>' unbesti-umt, bis es durch die Versuch? der frmzösischenChemil r Clement und Deformes entschieden werde» ist.
Diese S ch w e fe l - Kohle (8nukee carbue, »>,) entste-het durch die chemische Verbindung der Kohle imd des Schwe-fels i» einer hohe» Temperatur, und erscheinet als ein höchstelastisches Gas von einem sebr unangenehmen Geruch und et-was scharfem Geschmack, beinahe wie Aetbcr, dem es au Flüch-tigk it und an dem auf der Haut bervoraebrachten Gefühl anKalte gleicht. Im Verdunsten vermehret es das Volumen derLuft und macht dieselbe eben so, wie das Sanerstoffgas. Stick-gas. Hydrogcngaö und Salpetctgas durch seine Beimischungentzündlich obne doch ihre Natur zu verändern. Das Sauer-stoffgas, dem es beigemischt wird detoniert nngleich starker undheftiger, als mit Wasserstoffgas. Diese leztere Erscheinung istunbezwcifelr. »nd ward auch von Verth ollet dem jünaernbeobachtet, der die Erplosion eben so heftig fand, als die HerrenClement und Deformes; obgleich cr'behauptet: dieses Gasenthalte keinen Kohlenstoff, weil sich bei dem Verpuff?» überKalkwasser, dasselbe nicht allezeit trübte, wohl aber ein kleiner Nie-derschlag entstand Man kann daher auch mit voller Gewißbeitaim-chmcn (wie oben im Artik. Schießpnlver cp'Nwhen ist)daß sich auch ans dem Schwefel in der durch die glühend? Kohle er-hob len Temperatur noch ein besonderes erpansibles Gas ent-bindet, dessen ausserordentliche Federkraft schon für sich alleinhinreichend wäre, dsi Wirkungen des Schießpulvers zu erklären;gleichviel, oh man dieses Gas mit dem Namen Schwefel- Koh-lenstoff (snuki-v cardn eZa^enx) oder Wasserstoff-Schwe-fel (snufee k>'<ZraA«ne) belegen will.
B-i einer um weniges niederen, Temperatur erscheint diese»Substanz in tropfbar flüssiger Gestalt, von gelblicher Farbe, oderwenn sie völlig rein ist, ganz farbcnlos, wo'sie denn bei mehr er«Hohetor Temperatur völlig verdunstet, anstatt daß die andere einw-uiig Schwefel zum Rückstand läßt. Diese Flüss-gk it ist schwe-rer als das Wasser, und sinkt i» demselben zu öden ohne sichmit ihm zu mischen. Ihr pezifisches Gewicht ist 1. z, und ihreErpan'gvkraft in der gewöhnlichen Temperatur — 9,5". Baro-meterhohe, während der Aether — 12,z"; Ammoniakgas 7,2";Alkohol — 1,5'- „nd Wasser — 0.1" ist.
Schweißen (^uer) deS Eisens geschiehst: indem man das