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in 2 Th«iltn Wasser anflbst, und im Glülsseuer schmelzbar ist...- 2.) 'Salzsaures Ratron (UurZuts 6e sonä«?? auch gemeines oderKochsalz^ Z.) Saiziaurer Kalk (Nvrkte äs eksnx) 4.) Salz»saurer Barvl (iVlurlate äs kZnryte). 5.) Salzsaurer Srrvntit(ükuristv äs 8trontio»s). 6.) Salzsaurcr Ammoniak sonst Sal-miak der lustbeständig/ bst erbohcter Temperatur in 2^ Theilen- Wasser auflöslick und im Feuer flüchtig ist. Die 4 VerbindungenK der Salzsäure mit Thon, Glvcit, Airkon, und Talk werken hierübergangen , weil ihr Gebrauch der Geschützkunst fr-md ist.
Durch die Ausammenbringung mit Metallornden ninimt die' Sa lziäur« noch einen bedeutenden Äntheil Sauerstoff, auf, der jeneverläßt, und sich mit leztcrcr verbindet. Man erhalt dadurch dievrydirtc Salzsäure in Gestalt eine» gelben Dampfes, davonschon vorher (Arlik. GaS blro. lü) erwähnt worden ist, und dienach B e rt h0 Ilcrö Erfahrungen Salzsäure, o,ozy Sauer-stoff und y.Rioz Wasser enthalten soll. Von ihrer Verbindungmit den Salzbasen führen wir nur dreie an, weil sie in ihre» Wir-kungen dem, zum Schicßpulvcr anwendbare» SalpetersäurenKali gleichen: r) Orydirt salzsaurcs Kalj (Nun-tte vx^-eis pocusss) Wied durch Sättigung des atzenden Kalis Mitorndirtct Salzsäure erhalten, ist sehr Lustbeständig, hat einen küh-lenden, salzigen Gcschma k, läßt sich in kochendem Wasser auslosen,und durch Abkühlen in sechsseitiger flacher, oder in sünfseirigerprismatischer Form krrstallisire». In der Hitze schmilzt es ruhig,indem es reines Sauersioffgas entwickelt und salzsaures Kall zurückbleibt. Mit glühenden Kohlen oder überhaupt mit entzündlichenKörpern zusammen gebracht, deroniret dieses Salz weit heftiger,als das sa lpcter sau r c Kali, daher der Chemiker Bert bul-let es anstatt des leztercn zu dem Schicßpnlvcr anwenden zu kön-nen glaubte. Alkein, die große Entznndlichkeit des ornbirtsalz sauren Kalis verursachte 1788 das Auffliege!', der Pulver»mühle zu Essau »es, wo sich eben Lavvisier anwesend befand,und kaum sein Leben rettete. Denn schon bei sehr starkein Reibenmit Phosphor, oder Schwcfelkali, oder Schwefel, oder Anck.r ver-puffet dieses Salz. 2.) Das orndirr salzsaure Narro»(bluriats äs 8ouäs uxvgens,) daS in prismatischen Krpstalle»erhalten wird, ist — mit 5 Schwefel vermischt — noch eutzündli»ch.r und gewaltiger als das vorhergehende, so daß man es nichtwagen dürfte, es als einen Bcstandtbcil des Schi.ßpulvcrS anzu-wenden. g.) Der orydirt salzsaure Kalk süluriLts äscitunx ox vg.äiiä) hingegen, der weniger heftig delouiret, als das 0 ry-dirc salzsanre Kali und Natron, verhält sich in dieser Hinsichtwie das salpe tcrsaure Kali, nur daß er die Feuchtigkeit ausder Luft sehr bald anzieht, und dann zerstießt. Mit rrvchuemPhosphor vermischt, entzündet er sichj und si'crpuffr uuveezs-g-,iich.
Wie sehr überhaupt die Salzsäure in Verbindung mit andcm