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brennbaren Substanzen die Eutzündlichkeit derselben erhöhet, be-weisen die Versuche der Hrn. Cadcr und Boull »v, nach wel-chen sich folgende Gemenge durch die bloße Berührung mit einer inSchwefelsaure getauchten Röhre entzünden:
a.) g Theile orndirt? Salzsäure; r Tbeil Schwefel.
b.) z Tbcile Salzsaure; ^ Tbeil Schwefel; Z Theil Kohlen.
c.) ?. Theile Salzsäure; 2'Tbcile Autimonium.chj Gleiche Theile Spießglanzschwcfe! und Salz,e.) Gleiche Theile Goldsckwefel und Salz.
k.) Gleiche Theile Arsenick und Salz.
x.) g. Tbcile salHaurcs Natron, 1 Theil Kohlen.
In.) ix Theil Salzsäure; g Theile Schießpulvcr.
Sand sacke (8ac8 n terre) sind bei steinigtcm Boden zumBatteriebau unentbehrlich, und gewähren ganz besonder? eine großeGeschwindigkeit der Arbeit (S. Batterien 1. Bd. S.72) Siehalten gewöhnlich r Fuß im Durchmesser, bei 2^ Fuß Höhe, undfassen ohngcfahr 1 Würfelfuß Erde. Bei de» Ausrüstungen derArtillerie werden gewöhnlich 500 Sandsackc auf jedes Geschütz,ovcr bei Belagerungen ioczczc> auf jede Attague gerechnet.
Gattelwagm (Elwrlot ü Eanon oder l^orts-corp5) ist eingewöhnlicher Blockwagcn mit 2 hohen Nadern, auf dem die Balte»riesiücken im Felde von einem Orte zum andern transportiret wer-den. Er hat zu dem Ende ans seinen Schcmmlen 2 Tragbäumc,deren Länge sich nach der Länge der Geschützrohre richtet. Sic sindbei der Französischen Artillerie rr Fuß lang, gZ Zoll breit und 5Aoll hoch. Die ans den Baumen befindlichen st Träger sind halb-rund ausgeschnitten, damit das Rohr eine feste Lage hat, indemes zugleich mit den Schildzapfen auf 2 dazu bestimmten Fröschen ruhet.
Weil die Anwendung des Hebezeuges in den Bclagcrungsbat»tcricn ihr- eigentlfümlichen Schwierigkeiten und Nachtheile hat, wirddas Rohr ohne dasselbe, auf die Lastete gelegt, wie oben (Artik.Dattcricn S. 77) gezeigt worden. Soll aber das Rohr vonder Lastete auf den Sattclwagen gebracht werden, stellt man dieRäder des leztern fest, nachdem man ihn mit den Hinterrädern»iber den Schwanz der Lastete geschoben hat. Nun wird die Mün»z ung niedergedrückt, um eine kleine Walze hinten unter das Rohr,dem Schildzöpfen so nahe als möglich bringen zu können. Wird.nun das lange Feld durch untergeschobene Hebebäume aufgehoben;»erläßt das Rohr das Zapfenlager und geht rückwärts/ bis dieWalze durch die Köpfe der stehenden Bolzen aufgehalten wird.Man bring, nun einen Baum in das Zapfen« Sager, und indemsnan die Mündung niederdrückt, schiebt man die crKc Walze wie-der vorwärts, und legt zugleich eine größere Walze zwischen dieHeiden leztcn Bolzen nahe an den Bruch der Lastete, um das Bo-d nsiück zu unterstützen, wahrend das Rohr weiter rückwärts gc-ssi obeu wird. Durch zwei auf jeder Seite unter daS lange Fckdj sschebenen Handspsschen, wird das Rohr nochmals in die Höhe