i:8
Sal
Abrauchen' in rhomboidalischcn Krpsiallen! anschießt. Seine Be-siandtheile find
ES löst sich noch leichter als das salpetersaure Kali im Wasser,und bedarf nur 2 Thcile desselben bei einer Temperatur von 62°.Im Feuer verpufft es aber so wie jenes mit den entzündlichen Sub-stanzen, und giebt beim schmelzen ebenfalls Samrstoffgaö; jedochschmilzt es schwerer, als das Kali.
g.) Durch die Verbindung dcS Kalks mit der Salpetersaureentstehet der salpctcrsaure Kalk (lhlitrars äs ckwnx) von ei»uem bittcrn, widrigen scharfen Geschmack, der in zarten nadelfor-nrischen Krvstallen, bei sehr langsamen Verdunsten aber in regel-mäßigen sechsseitigen Säulen anschießt, jedoch so leicht auflbslichist, daß er selbst an der Luft wieder zerfließt. Im Feuer zerschmilzter, und läßt gebrannten Kalk zurück; geschiehet das Schmelzenaber in einem Tiegel, besizt dieser Rückstand das Vermögen: imDunkeln zu leuchte», wo er alsdenn Lichtmagnet, oder Bal-duins Phosphor genannt wird.
g.) Salpetersaure Baryt (blitzte 6s klarste) auchsalpctersaure Schwer-Erde, der bei langsamen Verdunsten, scchs-vder achtstitige Krystallen bildet, die von der Luft nicht verändertwerden, in heißem Wasserader leicht auflbslich sind, und einenungenehmern bittern salzigen Geschmack haben. Mit vcrbrennlichenSubstanzen entzündet sich dieses Salz eben so, wie die andern sal»pctcrsauren Salze und es entstehet eine Erplosion.
5.) Versal pctersaureStro ntitlMtrzts 6s lstrantw.ns)hat einen scharfen kühlenden Geschmack, lost sich in heißem Wasserauf, und bildet beim Verdunsten achtseitlge Krystallc, die auf glü-henden Kohlen nur schwer zerschmelzen, nachdem sie prasselnd zer-sprungen (äecrepltiret) sind.
6.) das salpetersaure Ammoniak (lstitrats 6'2ümmo-uiagne) auch Salpetersalmiak oder flammende Salpeter, bildetnadclsormige Krystallc, von scharfem kühlendem Geschmack, diesich leicht auflösen und beim Erhitzen in ihrem eignen Krystallisa»tionswasscr zerfließen, in einem glühenden Schmclztiegcl aber he-toniren.
Die erdigten salpetcrsauren Salze sind sür den Artilleristen vonkeinem Nutzen, es ist daher hier hinreichend, sie blos tum Namennach aufzuführen: 1.) Salpetersaurcr Thon sMtrsts 6'Vlumms);2.) Saipetersaurer Glycit (Mtrats 6s lZIucine); z.) Salpeter-saurer Zirkon (lNtrnts 6e Liroons); g.) Salpetersaurcr Talk(bcktrats. 6s IVluAnesks), oder salpctersaure Bittercrdc. Alle dieseAlkalien und Erden nun, welche mit der Salpetersäure die angeführ-ten Ststzs bilden, stehen mit ihr in folgenden einfachen Wahlver-
»ach Bergmann:— Kirwann
Natron
o,Z20,5 r
Salpetersäure
o,4Z0,28
Wasser0,25
O,2l.