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dem Abprotzen erfolgt. Unter allen Umständen muß zweitens dieRichtung ourch den dazu bestimmten Artilleristen geschehen kön-nen, ohne daß er einen Gehi'ilfe» nblhig har, weil dies geradeim eutschcideiiflen Augenblicke, wo man dem Feinde naher ist,und das Feuer schon einige Zeit gedauert har, so leicht Verwir,rnng verursachet. Ohnehin gräbt bei fortwährendem Schießen,besonders auf Ackerland oder >andigem Boden, der Schwanz derLgstctc sich ein, und es wird dadurch bei jedem Schusse eineVeränderung deS immer grbßcr werdenden Elevations» Winkelsnotwendig. Daß endlich das Geschütz die ihm gegebene Nich»tnng — so viel diese von der Maschiiine abhängt— unverändertbeibehalten muß, ist eine so nothwendige Bedingung, daß sie ge,wiß jedem von selbst in die Augen fällt.
Alle zu dem Richten des Gcschüyes bestimmte Vorrichtungenlassen gch in 5 besondere Arten eintheileu, die wir hier der Reihenach durchgehen wollen.
Die Erste und einfachste Art ist der bloße Keil, dessen vorhererwähnet worden i^Arril. Richtbeil) und dessen ma» sich wegender Beschwerlichkeit und Langsamkeit des Richtens nur hie undda noch bei den Wall - und Schissskauonen bcdwnet.
Bei der zweiten Art Fig. 9 und 10 Tab. XXII. wird der be-wegliche Keil ci vermittelst einer Schraube, die in der Mutter trlauft, auf einem festen Rnhebrelc vor-und rückwärts bewegt, in-dem mau sich dazu der vorne angebrachten Kurbel > bedicott Mansiuder diese Maschine bei den Sächsische» Belagerungskunonenund bei dem Lcsterreichischen Geschütz, wo das Nu hc bret (8e-msst ) aus 2 durch die Oehre cc gehenden Bolzen ruhet, undwo der Keil nach genommener Richtung vermittelst cmeS beson-dre» Sperrades fest gehalten wird. Da jedoch die Wirkung desRückstoßes auf dem nur flach anlaufenden Keil nicht bedeutend ist;kann man das Sperrad als überflüssig ansehen. Um die Eleva,tion bedeutend vermindern oder vermehren zu können; sind für denhintern Bolzen des Ruhebretes 2 Locher übereinander in der Laf-fere angebracht. Die Französischen Batterie stücke und Hanbitzenwurden ehedem auch mit einem solchen Keil gerichtet; allein, ge-genwärtig ist bei ihnen ebenfalls die vertikale Nichtschraubc ein-geführt.
Von der dntten Art: der vertikalen Nichtschraube (vis6s pointa^) lstebt es verschiedene Unter Ordnungen. Die ein-fachste scheint die englische. bei den Carnonaden angebrachte zusein, Fig. 1l. wo die Schraube vermittelst des Handgriffes Uin der hohlen Traube des Geschützes sich bewegt, unten aber auf ei-ner in die Lastete eingelassenen Metall Platte stehet. Die zweiteUntergattung ist die Franzosische Richtfchranbe Fig. 12 aufdem rnndkn Kopf a wo entweder der Boden des Geschützes selbst,oder aber der untere Thcil des Rnhebrctes liegt, und die ver-mittelst des Handgristcs k (mnuiveUe) sich in der, zwischen den