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2,2 (1812) P - Z
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zugleich an der Richtmaschine oder auf dem Nichtkeildie Elevativndes Geschützes, und ist den» versichern bei geringer Entfernungbeinahe eben so gut zu treffen, als am Tage. Mehr über die-sen Gegenstand findet sich unter dem Art. Angriff, Brcsche-schiessen, Gebrauch des Geschützes und Vertheidi-g u n g.

Zxichrbrel Siehe Sohldicle.

Richtbeil (Loin <le mire) diente ehemals zu d-m Richtender Geschütze, und ist gegenwärtig fast allgemein durch die un-gleich voirhcilhasiere Richtmaschine verdrängt worden. Nur beiden Schiff-und Festungs-Kanvnen wird erzuweilen noch gebraucht,weil hier iei» so raschcö Feuer ndthig ist, und die Richtnm, weni-ger oft verändert wird, als im Felde. Bei jedem Geschätz >indgewöhnlich Z Richrkeile, g Kaliber lang, Kaliber drei, undhinren g bis st Zoll dick, vorne schwacher zulaufend.

Xichtlini slix >s eis mire) ist diejenige Linie, welche überdie höchsten Friesen ein s Geschützes tu das Object gehet, und inder man bei dem Vi st. schuh richtet. Es ist schon oben gesagt:daß sie eine Tangente der Schußlinie (ÜAr o cle tir) sei.

Kstchrmasetmie (ILl»ch ns n polntsr) ist zuerst bei den Feld-kanoncn eingeführt worden, um eine schnellene und genauere Rich-tung zu bewirken, als bei dem Gebrauch des Keiles mbglich war.Die älteste Nachricht davon giebtSä? i l dknech r: daß ein Jesuitzu Warschau lstzo ein von ihm erfundenes Geschütz vermittelsteiner durch den Nuheriegel gehende Schraube gerichtet habe. Weilman jedoch glaubte: die Schraube kdnnc der Gewalt des Schußesnicht widerstehe», ward nach genommener Richtung ein Keil un-tergeschoben, auf dem das stcdenstück wahrend den: Abfeuernruyere. Bald verbreitere sich diese Erfindung weiter, und manführte sie nach und nach bei allen Artillerien, obgleich mit mancher-lei Abänderungen ein.

Beider nüzlichsten Dauerhaftigkeit sind die Haupteigenschaf-ten jeder, zu dem Richten der Kanonen und Haubitz, n bestimmtenMaschinen, a.) Jeden verlangte» Richtwinkel, er sei über oderunter dem Horizonte ohne großen Zeitverlust mit ihr nehmen zukönnen; b.) daß sie durch einen Mann ohne Beibälfe eines an-dern bewegt werden kann, cv) daß endlich die durch sie dem Ge-schütz gegebene Richtung bei dem Abfeuern nicht verändert wird.Es ist sehr oft, besonders in gebirgigen Gegenden notwendig:sogleich nach dem Abprotzen zu feuern, zugleich aber auch derKanone einen sehr verschiedenen Elevations-Winkel zu . eben. Ist nundie Richtmajchieue eines Geschützes so eingerichtet: d ß die Richtungzwar leicht und genau, aber nur langsam verändert werden kann;so darf man sich ihrer nicht zu leichten Kanonen und bei der reitendenArtillerie bedienen, doch ist sie bei dem Bofilionsgeschntz anwend-bar, wo das Feuer nie oder doch nur äußerst selten so schnell nach

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