Druckschrift 
2,2 (1812) P - Z
Entstehung
Seite
101
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Rich

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?affetwänden befestigten Mutter (Fig. iz auf und ab beweget.Von Viesen unterscheidet sich die Einrichtung Fig. 14 b!oö durch dieGestalt der Schraubenmutter, und bedarf daber keiner besonder«!E Mahnung. Zusamincng-sezter ist die von dem HannöverischenGeneral Trew eingeführte R'chlmaschine, bei der die vertikaleSchraube durch ein Stirnrad, welches die Mutler bildet, erhebenund gesenkt wird. Das Stirnrad crbalt dagegen seine Bewegungdurch eine Schraube ohne Ende, an deren Spindel eine Kurbel an,gebracht ist. Hier ruhet jedoch nicht der Boden der Kanone aufdem Kopf der Schraube, sondern diese umfastr mit ihrem ring-förmigen Ende die Traube; wird nun das Rohr stark plongirct,so daß der Boden sehr hoch kommt, muß nothwendig-die Schrau-be mir ihrem ober» Thkile gegen die Ec'stldzapfcn hingezogen wer-den und von der Perpendikularlinie abweichen. Man findet dieBeschreibung und Abbildung dieser Maselstne in Scharnhorststrefflichem Handbuche der Artillerie.

Die vierte Art ist bei der Sachsischen Artillerie unter demNamen der Parkmaschine bekannt, weil sie sich an dem Po-sitivus-oder Parkgetchütz befindet. Sie bestehet auö en em höl-zernen Keil c Fig. 2. z. 4. und 5. Tab. XXII. der vermittelst derRinge e zweier angeschraubten eiserneu Seitenschienen >i um dieSchstdzapfen beweglich ist. Hinten sind 2 eiserne Arme mit 2eiserne» Schienen p und zwei verschraubten Bolzen befestiget. Diebeiden Arme sind unten durch einen Bolzen verbunden, an wel-chem das eine Ende der Maschinenkette hangt, wahrend des an,derc auf der hölzernen Walze ^ angeschraubt ist. Zwei an derWalze, oder vielmehr an der Are derselben befestigte Stirnräderk geben ihr vermittelst des doppelten Triebstockes i und der andemselben befindlichen Kurbel X Fig. 5 die Bewegung. Die ganzeMaschine wird endlich durch das 5-^ Zoll große Sperrad k Fig.1 mit 40Zähnen und die in dasselbe eingreifende Klinke 1, welchedie Feder in andruckt, in unverrückter Stellung erhalten, daß siedurch den Druck des Bodcnstückes und die Erschütterung des E chus»ses uicbt zurück gehen kan. Soll demnach das Nvh. aufwärts oderabwärts gerichtet werden, muß man vorher die Klinke aus demSperrade heben. Ueber lezteres sowohl als über die Walze ist eineisernes Blech geschraubt, um es gegen Staub und Schmutz zusichern. Diese Richtmaschine gewähret alle nur zu verlaugendeVortheile, und hat nur den Fehler: daß die Abtheilungen desStellendes der nvthigen Dauer wegen zu groß scyn müssen unddaß man daher gewohnlich die verlangte Richtung nicht völlig ge-nau nehmen kann. Um diesem Nacbtbci! ah zn helfen, ist neuerlichauf dem Keile c eine kleine, perpendiciilare Schraube mir 4 Armenn angebracht worden, die sich tu einer metallenen Murter aufund ab beweget, und auf welcher das Bvdenstück der Kanone ru-het. Damit a»fdcm Marsche das Räderwerk der Maschine nichtleidet, wird bei allem Sächsischen Geschütz anstatt des Numie»