Druckschrift 
2,2 (1812) P - Z
Entstehung
Seite
47
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dieser die Kraft! des Pulversverringert. In Cngelland rvirddas Pulver jetzt auf polirtenkupfernen Tafeln getrocknet,die durch darunter geleitete Was-serdampfe erwärmt werden.S. Pulvermühlen»

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„werden» Um taglich 2000„Pfund Pulver zu liefern, sind„bei diesem Verfahren 20 Ar-„beiter nbchig, wahrend zu der„Bearbeitung mir der Presse„Zo erfordert werden."

In Bern, in der Schweiz,hat man eine andere Vorrich-tung, um das Pulver zu poli-ren. Sie bestehet aus einersenkrechten Welle mit zwei hori-zontalen beweglichen Armen, andenen sich Sacke befinden, diemit Pulver angcfsillr werden.Indem nun die Welle umlauft,bekommt der Arm mit dem Sackeund dem darin» befindlichen Pul-ver auf einer darunter stehendenTafel — auf der sich kleine, ra-dienformig befestigte, Walzenbefinden — eine drehende Bewe-gung, welche das Korn des Pul-vers abrundet und pvliret.

Das polirte Pulver hat aller-dings den Nachtheil, daß es sichauf der Pfanne des kleinen Ge-wehres schwerer entzündet, alsdas andere, dessen äußere Flacherauh ist, und noch einiges Mehlenthalt. Es nimmt dagegen we-niger Feuchtigkeit aus der Luftauf, und wird nicht so leicht beimTransport zerrieben, denn 200Pfund haben dura) ein vierzchn-stüudigeS Umdrehen in 4 Polir-fassern — die in jeder Minute 20-mal umliefen — 2omal wenigerStaubmehl gegeben, als das un-polirre Pulver.

Daß zugleich das von Hrn.Champy angegebene Pulvergrößere Schußweiten giebc, alsdas gewöhnliche französische,wird durch folgende Versuche er-wiesen,liegtaber auch schon in demVerhältniß seiner Bestandtheile