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2,2 (1812) P - Z
Entstehung
Seite
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ihre Anwendung im Großen. Sicist allenfalls nur bei einer klei-neu Menge Pulver, zu beson-der« Versuchen bestimmt, an-wendbar.

Das Körnen.

Wenn das Pulver durch denDruck der ist Zoll hoch herabfal-lenden Stampfe» hinreichendzusammen gedruckt worden,treibt man es vermittelst aufge-legter hölzerner Scheiben durch2 Siebe: ein größeres und einkleineres, wo eS seine gehörigeGröße erhalt. Ein guter Arbei-ter kann taglich Zoo Pfund Pul-ver körnen.

Das gekörnte Pulver lauftdurch ein enges Sieb, wo manohngefahr sto pro O- Körner ^erhalt, die vermittelst eines an-'der» Siebes in zwei verschiede-ne Gattungen abgesondert wer-den. Der abfallende Pulver-siaub wird von neuem unter dieStampfen gebracht, und wievorher bearbeitet; er giebt aberein schlechteres Pulver. DerAbgang betragt i Pfund auf je-des 100.

Das Trocknen des Pulvers.

Dieses wild bei guter Witte-rung in 7 bis 8 Stunden Zeitvollendet.

DaS Trocknen darf, so vielals möglich, nicht im Sonnen-schein geschehen, denn mau hatdie Bemerkung gemacht, daß

„indem man es dabei durch„zwei Siebe druckt, um cs de-„sto gleichförmiger anzufeuch-ten, und das Körnen vorzu-bereiten."

Zwanzig auf einander ge»legte Breter, zwischen denen sichin allem ungefähr 40 PfundPulver befinden, werden ver-mittelst einer eisernen Schrau-benpresse, durch 4 Mann, 15Minuten lang zusammen ge-drückt. Die dadurch enstande-nen Kuchen werden mit derHand zerbrochen, und vermit-telst hölzerner Scheiben durch2 Siebe getrieben.

„Bei dem Pulver des Hrn.„Champ» gcschiehet das Zu,„sammendrücken des schon ge»„körnten Pulvers durch den„bloßen Umschwung der Fässer,„ohne Beihülfe eines Arbeiters.„Der ganze Zeug ist hier gc-„körnt; nur z bis 4 pro (>°-„bleiben im Fasse hängen, und„werden nachher von neuem„wieder mit verarbeitet, so daß„gar kein Abgang entstehet."

Durch die Bearbeitung mitder Presse erhält man nur ohn-gefähr 50 pro O- gekörntes Pul-ver, daö man ebenfalls in 2Gattungen absondert. DerStaub wird nochmals gepreßtund gekörnt, wobei Z proverlohren gehen.

Das Trocknen erfordert hiernur z bis 4 Stunden Zeit.

„Das polirte Pulver (pou-„äre ronäs) des Hrn. Cha m p y„braucht 2 volle Tage, um vdl-„lig zu trocken, und darf nicht„eher über einander geschüttet