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Grundriß der Geschichte der älteren, mittleren und neueren Zeit
Entstehung
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bare Publicity; am ausgebreitetsten gegen Ende der Periodebey den Arabern.

2) Zeitrechnung! christliche Aera durch Dionysiu« Lxiguus 5Zczu. Bcda vcncr. 720. — Die mohammedanische Hedschr» d.16 Jul. 622.

z) Verfassung, im Oriente religiös-militärischer Despotismus,Satrapen- und Feldherrn-VZacht. — Im Occidente; LehnS--verfassung aus den Gefolgschaften (S. no): LUollium; Ls-

nellcium, ?eu<Iun> (tlcleles, vallllli); ?eullum obl^lum-

Christenthum; Bischofsgcmalt; Kirchenversammlungen; Kir-chcngeseye. — Im Oriente Hofliteratur; im Occidente kirch-liche Literatur; gothischer Kuuststyl. —

48) Der Occident war nach des Ostgothen Gheodo-rich Tod ohne politische Verbindung; die übermüthigen Fran-ken befolgten ein rohes Reunions-System, welches über ihrenächste Umgebung nicht hinaus reichte; am umfassendsten warder kirchlich-politische Einfluß der Bischöfe von Rom, wel-ches hiedurch ailmahlig zum zweytenmale Sitz der Weltherr-schaft zu werden begann. Schon GregorI d. Gr. szya-—tzogH, leivus fetvorurn Del, arbeitete auf kirchl. Ober-gewalt hin und trat mit vielen Höfen in Verbindung; aberdie Abhängigkeit von Ostrom und dessen Erarchen hielt diefolgenden Bischöfe vom raschen Fortschreiten zum angedeute-ten Ziele zurück; als aber Rom, auf Veranlassung desStreits über den von Gregor II kräftig in Schutz genom-menen Bilderdienst, sich s/zoH der griechischen Herrschaftentzogen und zur Republik erhoben hatte, konnten die röm.Bischöffe den, vielleicht jezt erst ihnen ganz verständlichenPlan auf Oberherrschaft verfolgen. Gregor III f st. 741 sjtrat mit Carl Marrcll, und mit glänzenderem ErfolgeZacharias I sst. 752^ und Stephan II s7Z2 —757^!mit dem Usurpator Pipin in Verbindung; welcher nichtallein Rom gegen die Longobarden in Schutz nahm, sondernauch die weltliche Herrschaft des röm. Bischofs s75Z^I be-- gründete. Die Abhängigkeit vom fränkischen Monarchen warnicht drückend; die geistlichen Eroberungen durch Missiona-

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