Doch vereinigte Laligula noch einmal den jüd. Staat un-ter dem von ihm zum Könige ernannten sz?. 40. 41)Agrippa sst. 44); dann regierten ihn Procuratoren alsröm. Provinz, deren Bedrückungen (bes. Gcssius Llo-rus s. 64) eine Empörung (66) veranlaßten, welche mirZerstörung des Tempels (d. 5 Aug.) und Eroberung Jeru-salems sd. 2 Sept. 70) endete. Die aufrührerischen Bewe-gungen der Juden dauerten fort und unter -Hadrian sizz)wurde ganz Judäa verwüstet. Das Loos der nach geradeüberall zerstrcncten Juden war traurig und oft empörend. —2) Die Araber nahmen noch keinen näheren Antheil an denWeltbcgebcnheiten. Ans dem kl. Reiche -Hira in Irak ge-schahen in Verbindung mir Persern bisweilen Einfälle (Sa-racenen) ins byzant. Reich; das kl. R. Gasian im damascen.Syrien war von ORom abhängig. Im peträischen Arabienerhebt sich (450f.) die Familie der Zdoreischidcn. — Z)Gina (S. go) eroberte; die Religion des Lo wurde ausJndosian nach Sina verpflanzt (6z), die Herrschaft derHunnen vernichtet syz) und die kl. Bucharey unterworfen;mit den Parthern fr 14 f.) und Römern si66) waren Ver-bindungen angeknüpft. Durch Empörungen zerrüttet trenntesich (220) der große Staat in drey Königreiche (Sankue)und die Wiedervereinigung unter der Dynastie des Tsin»6z) war von keiner langen Dauer; es entsteht ein Reichim Norden sz86) und im Süden (420). — 4) Die Ala-nen, ein großes Nomaden-Volk zwischen der Wolga, demkasp. M>, dem Kaukasus, dem Don und Dneper, zogensich zum Theil, von Hunnen besiegt und gedrängt bis andie Donau, fallen in Gallien ein (407), besetzen Lusita-uien s40t)) u. gingen mit den Vandalen nach Afrika (429);ein Stamm von ihnen blieb in Gallien und besetzte (440)Dauphin«; mehrere Stämme dienten unter Artila, —Von den Langobarden, Gcandinaviern, Slaven u. a. inder nächsten Periode.
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