lSÜ
k47Z^/ Burg. Gundobalv Creatur, wurde in Cou-stautinopcl nicht anerkannt und mußte den Thron mit demBisthume zu Salona (nachher zu Mailand) vertauschen.Der vom oström. Hofe gesetzte Inl. Nepos ^47Z — 47Z)resignirte, als Orestes in Pannonien sich empörte und die-ser lies s. S. Ro mulus (Mompllus) Augustuluskrönen. Odoachar, Protector am röm. Hofe, Anführerder Hcruler, Rugier u. anderer teutscher Svldtruppen, be-mächtigte sich Italiens, lies den Orestes id. 28 Aug. 476Zhinrichten und pcnsivnirte den Ro mulus. Das weströmi-sche Kaiserthum eristirte nicht mehr. —
r) Die Hunncn von den Sinestn gedrängt scheinen sich aus derMongole» s. 100 nordwestlich gezogen zu haben, gingen 374über die Wolga u. den Don, fielen vereint mit den AlanenZ75 auf die (Lothen und wendeten sich verbunden mit diesengegen ORvm. Alle die nomadischen Horden, welche über dieDonau kamen, plünderten nur u. verheerten. — Die Ger-manen am Rhein suchten Wohnsitze und gründeten Staaten.Wergl. Äoe-/er Di//. cts Asntium »ilAi'alio-
„e csll-1/ue 7-I--M0 Tübingen 1795. 4. — Nach At»
tita's Tod s454) kämpfen Germanen und Hunncn um dieProvinzen von der Donau bis an die Alpen und das Ein-dringen der Barbaren über Donau und Rhein dauerte fort.— a) Italien von gcrman. Truppen geschützt s. 455. b) inSpanien u. Portugal Alanen, Vandalen, Sueven s. 409;die Westgothen trafen mit ihnen zusammen 415. 0) Gallien:Burgunder im SO. an beiden Seilen der Rhone 4iZ^4ZZ;Westgothen im SW. 4-2; Franken s. 287 jenseits des Rheins,ansaßig in Brabant (Toxandria) 358, bisweilen ins römischeInteresse gezogen, im N. Gall. s. 445. 6) Britannien, Sach-sen 449. <-) Afrika, Sardinien, Corsica, balcar. Inseln,Vandalen u. Alanen 429 f. —
2) Eine pcrfectibelere Menschenart tritt an die Stelle der ver-dorbenen Römer. Mehrere Monarchicen gehen aus einemunter seinem Umfange erliegenden, nur durch terroristischeAwangsmittcl zusammengehaltenen Despotcnrcichc hervor undbilden sich langsam ihre Verfassungen, worauf das Christen-thum und der schon jezt mächtige Bischof zu Rom sehr vielen
Ein-